So irre ist die Miss-World-Wahl

Anna Hammel

© aldin/sxc.hu, Chris Singer

So irre ist die Miss-World-Wahl

Sechs Wochen reist unser Beauty-Export Anna Hammel (22) insgesamt durch Südafrika – dort begegnet sie zwar nicht wilden Tieren, aber so mancher wild gewordenen Schönheit. Denn 120 Missen aus aller Welt kämpfen mit ihr um den Titel Miss World – am 12. Dezember steigt das große Finale in Johannesburg.

Miss-Stände
Vor knapp einer Woche ging für Hammel das Missen-Abenteuer los – für ÖSTERREICH führt sie ein illustres Tagebuch (siehe hier) und zieht eine erste Bilanz:

Miss Russia ist magersüchtig ("Die hat Arme, die so dick sind wie meine Handgelenke!"), Favoritin ist Miss Puerto Rico ("An der stechen mir leider nur die Silikonbrüste ins Auge.") – und bei den Dinners am Abend schlafen viele Missen "nach zu viel Alkohol" einfach am Tisch ein.

Austria oder Australia?
Mit Miss Kroatien hat sie eine Busenfreundin gefunden – ansonsten muss sie noch so manche Sprachbarriere überwinden: "Ich bin bis jetzt jeden Tag mindestens einmal auf Spanisch angesprochen worden, aber wenn ich den anderen erkläre, woher ich komme, sind sie verwirrt, dass 'Austria' ein eigenes Land ist", so Hammel. "Ich mein, ist doch ganz klar, dass das in Australien oder zumindest in der Nähe davon liegen muss!?"

Alles nur Show?
Jeden Tag gibt es Pressetermine und Interviews – doch das erregt Unmut unter den "kleinen Ländern", so Hammel. Denn: "Die Pressefotografen waren nur an den "wichtigen" Ländern interessiert, sprich an allen Latinas. Das ist schon eine Sache, die hier unter den kleineren Ländern etwas Unmut schafft, weil man einfach sehr stark merkt, dass die Herkunft der Missen sehr wohl auch eine hohe Gewichtung hat."

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