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Vogue-Chefin gegen Minigrößen für Models

Magerwahn-Debatte

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Vogue-Chefin gegen Minigrößen für Models

Neuer Protest gegen Magermodels und Minigrößen aus den Reihen der Hochglanzmagazine: In einem Brief an die großen Modehäuser beschwerte sich die Chefredakteurin der britischen Ausgabe von "Vogue", Alexandra Shulman, dass die Kleidergrößen der Kollektionen immer kleiner würden.

Lagerfeld, Galliano, Prada, ...
Die britische Tageszeitung "Times" zitierte am Samstag aus dem Schreiben, das unter anderem an Karl Lagerfeld, John Galliano, Prada, Versace, Yves Saint Laurent und Balenciaga gerichtet war. Seit sie bei "Vogue" arbeite, seien die Kleider für die Models immer kleiner geworden, klagte Shulman. "Wir sind an einem Punkt angelangt, wo die Sachen nicht einmal mehr den Starmodels passen."

Kein Fleisch auf den Knochen
"Ich muss junge Mädchen, bei denen sich die Knochen abzeichnen, die weder einen Bauch noch Hüften haben, bitten, in die Kleider zu steigen", hieß es in dem Brief. "Zudem muss ich die Fotografen fragen, die Bilder im Nachhinein zu bearbeiten, damit die Models ein bisschen mehr Fleisch auf die Knochen bekommen."

Winzige Kleider
Die Fotoshootings der Magazine werden gemacht, lange bevor die neuen Kollektionen der Modemacher in den Handel kommen. Das heißt, dass die Magazine darauf angewiesen sind, die Kleider der Modenschauen zu nutzen, die nach Ansicht von Shulman "winzig" sind. Die internationale Debatte über Magermodels war 2006 nach dem Tod mehrerer extrem dünner Mädchen in Gang gekommen.

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