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Was Neujahrs-Glücksbringer bedeuten

Schweinderl und Co.

Was Neujahrs-Glücksbringer bedeuten

Die Standln mit Glücksbringern prägen zu Jahresende wie gewohnt das Ortsbild. Die Symbole aus Plastik sind beliebt, doch es gibt weiche Konkurrenz, berichtete die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) am Freitag in einer Aussendung. "Der Trend geht neben Glückssymbolen für Geldbörse & Co. mit überwiegend klassischen Motiven auch zu Kuscheligem aus Plüsch", so WKÖ-Obmann Herbert Gartner.

Glücksbringer Guide 1/6
Vierblättriges Klee Wer ein vierblättriges Kleeblatt in der freien Natur findet ist ein echter Glückspilz, da diese sehr selten sind. Das Klee soll geheime Wünsche erfüllen.
 
Hufeisen Das Hufeisen soll Haus und Hof schützen und Fremden den Eingang verwehren. Hufeisen werden gerne an oder ober Türen befestigt. Achtung: Die Öffnung muss nach oben zeigen, sonst "fällt" das Glück heraus.
Fliegenpilz In alten Kulturen galt der giftige Pilz als Rauschmittel. Heute ist er ein Glücksbringer.
 
Schwein Ein Schwein zu haben bedeutete in früherer Zeit gut versorgt zu sein. Es steht für Glück und Reichtum.
 
Marienkäfer Der kleine Käfer gilt als Himmelsbote der Mutter Gottes, daher auch der Name. Er beschützt die Kinder und heilt die Kranken.
Rauchfangkehrer In der Zeit der Holz- und Kohleöfen war eine der größten Gefahren der Schornsteinbrand und den konnte nur der Rauchfangkehrer verhindern. Daher wird er bis heute als Glücksbringer angesehen.


Traditionelles und Plüschiges
Neben den traditionellen Hufeisen, Kleeblättern oder Schweinen sind weiterhin größere und hochwertigere Figuren, wie etwa Hunde, Katzen, Schildkröten aus Glas oder Keramik oder Plüsch gefragt. Eine aktuelle Umfrage im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien ergab, dass Glücksbringer heuer von mehr als der Hälfte der Wiener verschenkt (54 Prozent) werden.

Bleigießen
Nicht fehlen dürfen natürlich auch die Utensilien für das Bleigießen, dem typischen österreichischen Brauch, dessen Resultate für alljährliches Rätselraten sorgen. Die Waren für die kleinen Blei- oder besser Zinnfiguren kommen dabei laut WKÖ meist vom österreichischen Traditionsunternehmen Erwin Perzy aus Wien-Hernals. Perzys Großvater entwickelte demnach die Zinnmischung, welche die kleinen Gussformen schneller zum Schmelzen brachte. Auch die Erfindung der Schneekugel ist übrigens dieser Firma zu verdanken.
 

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