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Yoga: Welche Übungen brauchen Sie?

Individuell gesund

Yoga: Welche Übungen brauchen Sie?

Schulterstand statt Schmerztabletten: Yoga ist weit mehr als ein trendy Workout, das Stressgeplagten beim Entspannen und Figurbewussten beim Schlankbleiben hilft. Yoga ist fast so ­etwas wie Medizin.

Ohne Nebenwirkung
Denn tatsächlich können die Atem- und Dehnübungen der mehr als 3.000 Jahre alten indischen Lehre viele typische Alltagsbeschwerden lindern oder gar heilen. Asanas (so nennt man die Yoga-Übungen) verbessern nicht nur das Körperbewusstsein, sondern können auch stressbedingte Störungen des Körpers wie etwa Kopfschmerzen, Schlafprobleme oder Magenbeschwerden bessern. "Mit Yoga bekommt man die unterschiedlichsten Gesundheitsprobleme sehr gut in den Griff", bestätigt die Wiener Yoga-Lehrerin Ira Lauren, die sich auch als Sängerin und Personal Coach einen Namen gemacht hat (Kontakt unter: ira_lauren@gmx.at). Wir verraten Ihnen, welche Yoga-Stellungen bei sieben besonders häufigen Beschwerden besonders effektiv sind..

Profi-Tipps
"Am besten übt man Yoga in der Früh, da der Kopf um diese Zeit noch leer ist und der Kreislauf auf sehr sanfte Weise in Schwung kommt", sagt Expertin Lauren. Allerdings sei am Abend die Dehnbarkeit des Körpers besser: "Letztlich ist es also Geschmackssache, wann man übt. Um von den vielfältigen positiven Auswirkungen zu profitieren, sollte man aber im Schnitt dreimal pro Woche ­Yoga machen", so Lauren.

Noch ein Tipp
Beim Yoga sollen die Bewegungen immer fließend sein und nie hastig oder ruckartig erfolgen. Atmen Sie tief und bewusst immer durch die Nase ein und aus. Wenn Sie Yoga lernen wollen: Über 800 Adressen in ganz Österreich finden Sie auf: 
www.yogaguide.at
 

Die besten Übungen:

Hebt die Stimmung: Die Beuge
Yoga - Beuge © TZ ÖSTERREICH/chrissinger.com
                                                                                           © TZ ÖSTERREICH/chrissinger.com
Beine leicht beugen, Bauch auf Oberschenkel legen. Hände möglichst weit nach vor strecken. Position zehn Atemzüge halten, dann langsam aufrichten.


Unterstützt Magen & Darm: Die Kobra
Yoga - Kobra © TZ ÖSTERREICH/chrissinger.com
                                                                                           © TZ ÖSTERREICH/chrissinger.com
Bauchlage: Handflächen in Brusthöhe aufsetzen und den Oberkörper aufrichten. Die Schultern nach hinten ziehen und Beine in den Boden drücken. 10 Atemzüge halten.


Schluss mit Regelschmerzen: Die Schulterbrücke
Yoga - Schulterbrücke © TZ ÖSTERREICH/chrissinger.com
                                                                                           © TZ ÖSTERREICH/chrissinger.com
Auf den Rücken legen und die Füße hüftbreit aufstellen. Becken und Rücken anheben, bis sie eine schiefe Ebene bilden. Stellung fünf Atemzüge lang halten, dann Wirbel für 
Wirbel ablegen.


Mehr entspannende Übungen für Ihr Wohlbefinden lesen Sie in der MADONNA-Ausgabe vom 6. August.

Autor: Kristina Pelzl-Scheruga
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