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Billigstbieter-Prinzip kostet Arbeitsplätze

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Billigstbieter-Prinzip kostet Arbeitsplätze

Fairness. „Der Wettbewerb bei Ausschreibungen und Auftragsvergaben wird immer schärfer. Billigstanbieter mit Billigst­arbeitern gefährden regionale Arbeitsplätze“, sagt Josef Muchitsch, Chef der Gewerkschaft Bau-Holz.

Lohndumping
Grundlohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort ist gesetzlich geregelt. Bei den Lohnnebenkosten gibt es allerdings Vorteile für ausländische Mitbewerber. „Öffentliche ausschreibende Stellen akzeptieren Subvergaben an ‚dubiose‘ Firmen, obwohl die Lohn- und Sozialdumping betreiben. Die Folgen: Wertschöpfung geht verloren, Arbeitsplätze in Österreich werden vernichtet, das Ausbildungssystem gefährdet“, sagt Muchitsch.

Fairness
Unter dem Titel „Faire Vergaben sichern Arbeitsplätze“ haben die Sozialpartner jetzt einen Forderungskatalog ausgearbeitet.

- Vergaberecht neu – Best- vor Billigstbieterprinzip

-  Maßnahmen-Paket gegen Scheinfirmen und Novellierung des Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetzes

- Befähigungsnachweis als Qualifikationskriterium

- Umsetzung der EU-Vergaberichtlinie in nationales Recht.

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