Gartentipps im September

 

Gartentipps im September

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(c) www.sxc.hu

Für die richtige Gartenpflege kann nie ausgelernt werden. Denn ein Grüner Daumen ist meist nicht angeboren und kann immer wieder neu geschult werden. Die Aufmerksamkeit die einem Garten gewidmet werden sollte, zieht sich über das ganze Jahr hinweg und sollte deshalb auch nicht im Herbst vernachlässigt werden. Denn die Bodenbearbeitung, Düngung, Hecken- und Rasenpflege ist regelmäßig notwendig um den Garten richtig in Stand zu halten.

1. Tolle Tomaten mit der richtigen Pflege
Paradeiser mögen am liebsten zugedeckte Wurzeln. Das Mulchen verhindert die Austrocknung des Bodens und versorgt die Pflanzen mit ausreichenden Nährstoffen. Regelmäßiges Gießen mit Ackerschachtelhalmbrühe beugt verschiedensten Pilzkrankheiten vor. Gedüngt wird bei Tomaten am besten mit Komposterde oder mit Brennnesseljauche, da es für eine besonders gute Ernte sorgt.

2. Gießen mit Mineralwasser
Mit abgestandenem Mineralwasser kann ohne Probleme gegossen werden. Das Wasser enthält Mineralstoffe und Spurenelemente, die den Pflanzen gut tun.

 

3. Giftbeere gegen die Weiße Fliege
Auch gegen die Weiße Fliege ist ein Kraut gewachsen. Beobachtungen zufolge bewährt sich eine Anpflanzung der Giftbeere (Nicandra physaloides) und die für die Vertreibung der kleinen Übeltäter sorgt. Auch das warme Abbrausen der befallenen Pflanzen ist ab und zu zu empfehlen. Außerdem meiden Weiße Fliegen windige Orte.

4. Töpfe wie neu
Legen Sie den Topf für etwa eine Woche in den Gartenteich oder ein Gefäß mit weichem Regenwasser. Darin können sich Kalk und Schmutz leicht lösen und die Rückstände braucht man dann nur noch wegzuwischen. Dadurch gewinnt man im Hand-um-drehen einen neuwertigen Topf, der wieder benutzt werden kann.

5. Bauen Sie sich ein Biotop
Ein Teich bringt ein besonders angenehmes Flair in Gärten und hat eine sehr beruhigende Wirkung. Die Wassertiefe sollte erst ab ca. 80 cm beginnen und um ein Gleichgewicht zu garantieren, sollte die Fläche um die 15 qm groß sein - damit sich das Wasser selbst reinigen kann. Zu empfehlen sind Materialien wie Spezial-Folie und darunter Vlies gegen spitze Steine.

6. Kakteenvermehrung
Etwa 80% aller Kakteen und Sukkulenten lassen sich leicht vegetativ vermehren. Manchmal sitzen die Ableger so locker an der Pflanze, dass sich diese unter geringem Druck ablösen lassen. Führt der Steckling Milchsaft, wird er in ca. 40 C warmes Wasser getaucht, um den Milchsaft zur Gerinnung zu bringen. Das erleichtert die Wurzelbildung. Als Gefäße werden nur kleine Blumentöpfe verwendet. Außerdem darf der Steckling nicht zu tief in die Erde gesetzt werden. Nur ganz schwach gießen und bei ca. 20 bis 25 C aufstellen. Bis zur Wurzelbildung kann es zwischen zwei und mehreren Wochen dauern.

7. Tipp zur Keimprobe
Bevor die Gartensaison beginnt und die ersten Aussaaten starten, kann man bereits die Saatgut-Vorräte kontrollieren und prüfen. Bei älteren Samen oder selbst geernteten Samen und bei Samentüten mit fehlendem Ablaufdatum gibt eine Keimprobe Sicherheit über die Keimfähigkeit der vorhandenen Samen. Dabei werden Samenkörner (mind. 10) auf ein feuchtes Wattebett, Küchentuch, Löschpapier oder in einen Blumentopf mit Erde gesät. Wichtig ist es, diese "Aussaat" feucht zu halten. Zur Keimzeit der jeweiligen Pflanze sollte zumindest die Hälfte der Samen keimen. Je nach gekeimten Pflanzen kann der Samen entsprechend dicht ausgesät werden.

8. Üppige Rosenpracht für jeden Garten
Auf kleinstem Raum entfalten Kletterrosen ihre Blütenpracht, nur ein Viertel Quadratmeter tiefgründiger Boden reicht ihnen aus. Die Hauptblütezeit der öfter blühenden und großblumigen Sorten ñ der Climber ñ ist von Juni bis Oktober. Eine Unterart der Kletterrosen sind die lianenartigen Rambler. Ihre Triebe sind sehr biegsam, die Blüten meist klein. Rambler wachsen schnell und verschwenden von Juni bis Juli ihre Kräfte in einmaligen, dafür üppigen Blütenkaskaden.

9. Ein wohlduftendes Aroma
Lavendel, Veilchen oder Rose sorgen für ein köstliches Dufterlebnis. Die ätherischen Öle in Blüten und Blättern entfalten erst ab einer bestimmten Temperatur ihren typischen Wohlgeruch. Die meisten dieser Pflanzen lieben daher sonnige Standorte. Doch auch Waldpflanzen, die den Halbschatten bevorzugen, schmeicheln dem Geruchssinn.

10. Duftnessel als Limonadenpflanze
Ihr süßliches Minze- und Zitronenaroma macht die Duftnessel-Sorte 'Sperlings Limonadenpflanze', fälschlich Zitronenminze genannt, besonders beliebt als erfrischenden Geschmacksgeber in Tees. Die Anzucht, die im April und Mai erfolgt, gelingt sehr leicht. Mit etwas Schutz durch Reisig sind die ca. 60 cm hohen Pflanzen winterhart.

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