Traumvilla zu verkaufen

 

Traumvilla zu verkaufen

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(c) sxc


Auch die Immobilienkrise hat die Witwe des Film- und Fernsehproduzenten Aaron Spelling nicht davon abgehalten, ihre kalifornische Villa für 150 Millionen Dollar (110 Millionen Euro) zum Verkauf anzubieten. Es ist das teuerste Einfamilienhaus, das sich derzeit in den USA auf dem Markt befindet - und das größte mit einer Wohnfläche von 5.250 Quadratmetern auf einem Grundstück von knapp zwei Hektar. Die Lage im exklusiven Viertel Holmby Hills im Großraum von Los Angeles garantiert zudem prominente Nachbarn.

Bei der Auswahl der Makler für den Verkauf half ihr Hund "Madison", wie die Witwe Candy Spelling der Nachrichtenagentur AP erzählte. Sie habe den Terrier jedes Mal zu den Verhandlungen hinzugeholt, und wenn er negativ auf die Anwesenden reagiert habe, habe sie diese vor die Tür gesetzt. Die potenziellen Käufer werde sie diesem Test aber nicht unterziehen, versicherte die 63-Jährige.

Der im Juni 2006 verstorbene Aaron Spelling wurde vor allem berühmt mit Fernsehserien wie "Starsky und Hutch", "Drei Engel für Charlie" oder "Der Denver-Clan". Sein dreistöckiges Domizil wurde 1991 im Stil eines französischen Schlosses erbaut. Es soll mehr als 100 Zimmer haben, Candy Spelling hat sie nach eigenen Angaben aber nie gezählt. Dazu gehören ein Raum mit einer Bowling-Bahn, ein Fitnessstudio, eine Bibliothek, ein Kino und noch vieles mehr. Auf dem Grundstück gibt es einen Hubschrauberlandeplatz, einen Tennisplatz, einen Swimmingpool sowie einen Landschaftsgarten mit Fontänen und einem Wasserfall.

Ihr Lieblingszimmer war immer das Kino, sagte Candy Spelling. Hier habe sich ihr verstorbener Mann auch seine eigenen Produktionen gerne angesehen. Allein wolle sie in diesem Haus aber nicht mehr wohnen, auch wenn sie es noch so sehr geliebt habe: "Für mich beginnt jetzt ein neues Kapitel meines Lebens." Und zwar in einem luxuriösen zweistöckigen Penthouse in Los Angeles, das sie im vergangenen Jahr für 47 Millionen Dollar erwarb.


Mehr US-Eigenheime verkauft

 

Die Häuserkäufer in den USA haben den Preisverfall der vergangenen Monate zur Schnäppchenjagd genutzt. Die Zahl der verkauften Eigenheime stieg um 4,7 Prozent, wie das Handelsministerium am Mittwoch mitteilte. Das ist der stärkste Anstieg seit April vergangenen Jahres. Der Schätzung zufolge wurden aufs Jahr hochgerechnet 337.000 Neubauten verkauft.

Trotz des Anstiegs bleibt das Niveau in der Krise sehr niedrig. Weniger Verkäufe gab es bisher nur einmal seit Beginn der Datenerhebung 1963. Volkswirte hatten dagegen mit einem Rückgang 300.000 Häusern gerechnet.

Der Preisverfall am Immobilienmarkt setzte sich unterdessen mit Rekordgeschwindigkeit fort. Im Schnitt (Median) kostete ein neues Einfamilienhaus 200.900 Dollar, das sind 18,1 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die Hälfte der Häuser wurde zu höheren Preisen verkauft, die andere Hälfte zu niedrigeren.

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