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"Bausparen ist immer sinnvoll"

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ABV-Generaldirektor Erich Hackl gibt in einem Interview mit ÖSTERREICH wertvolle Tipps:


ÖSTERREICH: Ist jetzt mitten in der Wirtschaftskrise die richtige Zeit, um Eigentum zu schaffen?

Erich Hackl: Ja - gerade jetzt ist ein guter Zeitpunkt dafür. Denn Wohnen im Eigentum ist nicht nur eine wertbeständige Anlage, sondern spart langfristig natürlich Kosten - wie etwa Miete - ein.

ÖSTERREICH: Welche Form der Finanzierung halten Sie derzeit für am sinnvollsten?

Hackl: Wenn ich nun mit "Bauspardarlehen" antworte, klingt es vielleicht parteiisch. Doch ich bin überzeugt, dass bei jeder gewissenhaft geplanten Wohnraumfinanzierung die Bausparfinanzierung dabei sein sollte. Sie erleichtert die Planung, sie ist sicher und berechenbar.

ÖSTERREICH: Wie sinnvoll ist Bausparen in Zeiten von stark sinkenden Zinssätzen?

Hackl: Bausparen ist immer sinnvoll. Wir bieten einen Einstiegszinssatz von 4,5 % an, auch danach sind die Zinsen attraktiv. Durch den Mindest-Zinssatz wächst das Bausparguthaben jedenfalls an. Hinzu kommt noch die Bausparprämie, die heuer bis zu 48 Euro beträgt.

ÖSTERREICH: Wovon würden Sie den Kunden jetzt abraten?

Hackl: Zu spekulieren und zu hoffen, dass günstige Zins- oder Wechselkurskonstellationen einen Vorteil bringen könnten. Fremdwährungsfinanzierungen werden jedoch momentan ohnehin kaum angeboten, auch Zinssatz-Obergrenzen gelten bei anderen Instituten meist nur für ein paar Jahre.

ÖSTERREICH: Worauf sollte der Kunde hier in diesen schwierigen Zeiten besonders achten?

Hackl: Er muss sich die monatliche Rate leisten können. Er soll schauen, dass er seine Kosten kalkulierbar macht und nach Möglichkeiten suchen, die Kosten zu senken.

ÖSTERREICH: Wie viel Eigenkapital sollte bei einem durchschnittlichen "Häuslbauer" in der Regel vorhanden sein?

Hackl: Unser Bauspardarlehen verlangt einen 30-prozentigen Eigenmittelanteil des Kunden. Diesen kann er sich gegebenenfalls vorfinanzieren lassen. Die Monatsraten müssen aber darstellbar sein. Ein kleiner Polster für unvorhergesehene Ausgaben ist zusätzlich zu empfehlen.

ÖSTERREICH: Wie sehr ist Ihr Unternehmen eigentlich von der Krise betroffen.

Hackl: Wir haben davon profitiert, weil den Kunden wieder bewusst wurde, wie sicher und kalkulierbar unsere Produkte sind.
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