Energiekosten reduzieren

Energiekosten reduzieren

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(c) Getty/ Thomas Jackson

 


Nicht nur wegen der technischen Leistung macht es Sinn, bei Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräten über einen Umstieg auf neue Modelle nachzudenken. Auch in Bezug auf ihre Energieeffizienz werden die Geräte immer besser. Bis zu 70 Prozent weniger Strom verbraucht etwa die neueste Generation von Kühlschränken oder Waschmaschinen. Und: Mit Fernsehern, DVD-Playern und Co. im Standby-Modus wird oft sinnlos Energie verschwendet. Thomas Pöcheim, Geschäftsführer von Media Markt und Saturn in Österreich, beobachtet ein wachsendes Interesse an energiesparenden Geräten.


ÖSTERREICH: Wird das Thema Energiesparen beim Kauf von Elektrogeräten wichtiger?
Thomas Pöcheim: Auf jeden Fall. Die Kunden interessieren sich verstärkt für diesen Aspekt, schließlich belasten die hohen Energiekosten jedes Haushaltsbudget. Bis vor Kurzem war Energieeffizienz aber hauptsächlich bei der weißen Ware, also Waschmaschinen und Co., gefragt. Auf der kürzlich zu Ende gegangenen Internationalen Funkausstellung in Berlin waren aber beispielsweise auch energiesparende Fernseher ein großes Thema. Und überhaupt alles, was unter dem Begriff Green IT läuft.


ÖSTERREICH: Lohnt es sich denn, extra wegen des Stromverbrauchs ein altes Gerät durch ein neues zu ersetzen?
Pöcheim: Ja. Viele überlegen das zunächst gar nicht denn wenn etwa ein zwölf Jahre alter Kühlschrank noch gut funktioniert, besteht ja eigentlich kein Grund, ihn auszutauschen. Das ist aber ein Fehlschluss, denn es zahlt sich aus. Auf der Saturn-Website haben wir einen Energiesparrechner, der das große Stromspar-Potenzial bei neuen Elektrogeräten genau zeigt. Man sieht dort, wie schnell sich eine Neuanschaffung aufgrund des geringeren Energieverbrauchs amortisiert.


ÖSTERREICH: Kann man eigentlich die Energieverschwendung durch Geräte im Standby-Modus auf leichtem Weg einbremsen?
Pöcheim: Für genau diese Problematik bieten wir jetzt ein ganz neues Produkt: den PowerSafer. Der wird zwischen Fernseher, DVD-Player oder andere Unterhaltungselektronik-Geräte gesteckt und trennt sie automatisch vom Stromnetz, sobald sie in den Standby-Modus kommen. Erst wenn die Geräte über die Fernbedienung wieder eingeschaltet werden, kommen sie zurück an den Strom. In dieser Form gab es das bisher nicht es funktioniert einfach und ist sehr effektiv. Der PowerSafer kostet nur knapp 30 Euro, spart aber bis zu 75 Euro der jährlichen Stromkosten.


ÖSTERREICH: Ist das die einzige Waffe gegen unnötiges Stromfressen von Geräten im Standby-Modus?
Pöcheim: Wir bieten darüber hinaus schon länger eine Steckdosenleiste mit einem praktischen Fußschalter. Damit lässt sich die Stromverbindung der dort eingesteckten Geräte schnell und unkompliziert kappen. Schon wer das nur nutzt, wenn er übers Wochenende weg ist, spart viel Energie.


ÖSTERREICH: Geht der Trend zur Energieeffizienz inzwischen quer durch alle Hersteller und Produktgruppen?
Pöcheim: Durchaus, und da wird auch noch viel kommen, etwa bei Computern. Schon jetzt gibt es Notebooks, wo das externe Netzteil einen Schalter zum Trennen der Stromverbindung hat. Überhaupt sind Notebooks natürlich viel stromsparender als Stand-PCs.


PowerSafer stoppt Standby-Verbrauch
Der PowerSafer trennt Geräte im Standby-Modus automatisch vom Stromnetz. Ein neues Produkt macht der Energieverschwendung durch Elektrogeräte im Standby-Modus den Garaus. Der PowerSafer (exklusiv bei Media Markt) trennt etwa Fernseher, DVD-Player, Notebook oder Musikanlage automatisch vom Stromnetz, sobald sie in den Bereitschaftsmodus kommen. Damit ist der Energiefluss unterbrochen und wird erst wieder aktiviert, wenn die Geräte erneut eingeschaltet werden.


75 Euro Ersparnis
Bei bis zu fünf unterschiedlichen Geräten unterbindet der PowerSafer unnötiges Stromfressen. Nicht zuletzt schont das die Produkte und schützt vor Überspannung. Der Einsatz eines PowerSafers spart bis zu 75 Euro Stromkosten pro Jahr, erläutert Media Markt Geschäftsführer Thomas Pöcheim. Die Anschaffungskosten von 29,99 Euro haben sich also schnell rentiert.

 


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