Konstante Rendite

Konstante Rendite

 

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(c) Getty Images/ Stockbyte


Wer eine krisenresistente ­Alternative zu Wertpapieren sucht, sollte einen Blick auf den Markt für Vorsorgewohnungen werfen.

 

 

Krisenzeiten
Sinkende Börsenkurse, US-Investmentbanken, die der Reihe nach pleitegehen, und obendrein noch Rezessionsängste. Selten zuvor waren Anleger angesichts der stürmischen Großwetterlage derart verunsichert wie heute. Kein Wunder also, dass sich viele Österreicher nach einem sicheren Hafen sehnen. Kaum eine andere Anlageform drängt sich darum derzeit so auf jene der Vorsorgewohnungen.

 

Zusatzeinkommen
Das Prinzip der Anlageform Vorsorgewohnung ist denkbar einfach. Anleger kaufen eine Neubauwohnung mit geringen Eigenmitteln (um die 30 Prozent) und vermieten diese weiter. Aus den Mieteinnahmen wird dann der Kredit zurückgezahlt. Nach dem Ende der Laufzeit winkt den Eigentümern dank der Mieterlöse ein regelmäßiges Zusatzeinkommen.

 

Toplage
Experten gehen davon aus, dass über eine Strecke von 20 Jahren gesehen bis zu sieben bis acht Prozent Ertrag zu realisieren sind. Die Voraussetzung: Die Wohnung sollte in einer Top-Lage gelegen sein, um die langfristige Vermietung zu gewährleisten. Ein Leerstand von nur wenigen Monaten kann die Rendite gleich in den Keller rasseln lassen. Kein Wunder also, dass Karl Derfler, Boss der Bank Austria Real Invest, nicht ohne Stolz betont: „Der durchschnittliche Vermietungsgrad unserer Wohnungen liegt seit Jahren bei 98 Prozent.“ Dass die Anlageform immer beliebter wird, steht für die Experten außer Streit.

 

Cleveres Finanzierungsmodell
Derfler geht davon aus, dass in Österreich derzeit rund 500 Anlagewohnungen pro Jahr am Markt angeboten werden.
Dabei ist die Anlageform nicht nur für betuchte Mitbürger gedacht. Bei einem cleveren Finanzierungsmodell macht eine Vorsorgewohnung schon bei einem Brutto-Monatseinkommen von 2.000 bis 2.500 Euro Sinn, meinen Experten.


Checklist Vorsorgewohnungen
1. Wahl der Anbieter: Werfen sie einen genauen Blick in den Leistungskatalog des Anbieters. Erfahrung, Vermietungsaktivitäten und umfassende steuerliche Beratung sind unerlässlich.

2. Richtige Finanzierung: Vor allem das Zins- und Währungsrisiko, speziell bei Fremdwährungskrediten darf nicht außer Acht gelassen werden.

3. Beteiligung: Ist man primär an Mieterträgen oder am späteren Verkaufserlös beteiligt? Im zweiten Fall ist das Risiko größer, weil die langfristige Entwicklung der Immobilie kaum absehbar ist.

4. Steuerliche Folgen: Beim Verkauf einer Vorsorgewohnung innerhalb von zehn Jahren wird auch die Speku­lationssteuer fällig.

 

 

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