Wiener Wohnbau Budget 2009 Wiener Wohnbau Budget 2009

 

 

Wiener Wohnbau Budget 2009

 

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(c) www.sxc.hu

 

Für die Geschäftsgruppe Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung sind für 2009 Ausgaben von knapp 808 Millionen Euro vorgesehen, dem stehen 282,6 Millionen Einnahmen gegenüber", sagte heute Gemeinderätin Hannelore Reischl im Rahmen der Spezialdebatte Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung zum Wiener Budget 2009. "Der Löwenanteil entfällt wie in den Jahren zuvor an die MA 50 - Wohnbauförderung und Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten."


Neue Ansprechstelle
Im Jahr 2009 seit unter anderem mehr Geld für die Wiener Gebietsbetreuungen vorgesehen: "Geplant ist, im Grenzbereich zwischen 21. und 22.Bezirk eine neue Ansprechstelle zu errichten", betonte Reischl. "Gedacht ist auch eine Ausdehnung der Gebietsbetreuung Stadterneuerung in den "neuen" Stadtteilen wie Zentrum Stadlau oder auch in den Bezirken außerhalb des Gürtels wie Hietzing oder Döbling." Die Wiener Gebietsbetreuungen seien durch ihre kommunikative und vermittelnde Arbeit wichtige und bestens vernetzte Anlaufstellen: "Sie stehen den Mieterinnen und Mietern mit Rat und Tat zur Seite und spielen auch eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität in den Gemeindebauten." Um die Wohnzufriedenheit weiter zu erhöhen, seien - auf Initiative von Stadtrat Michael Ludwig - auch die Wiener MietervertreterInnen gestärkt worden. "Die Mieterbeiräte sind aktive ehrenamtliche Mitglieder der Hausgemeinschaft und haben als erste Anlaufstelle für die Bewohnerinnen und Bewohner eine ganz wesentliche Funktion: nämlich die der Kommunikation zwischen den Mieterinnen und Mieter untereinander sowie zwischen den Mietern und der Hausverwaltung Wiener Wohnen. Sie sind ein Sprachrohr für die Wünsche und Sorgen der Bewohnerinnen und Bewohner."


Wiener Gebietsbetreung
Mit der neu eingerichteten Kompetenzstelle für barrierefreies Bauen habe man einen weiteren Meilenstein für behinderte Menschen gesetzt: "Neu ist, dass es in der MA 25 nun eine Anlaufstelle gibt, deren Hauptaufgabe das umfassende Service für alle Bürgerinnen und Bürger rund um das Thema barrierefreies Wohnen ist. Dabei steht vor allem die Informations- und Beratungstätigkeit im Vordergrund", sagte Reischl. "Die neue Servicestelle wurde bewusst bei der MA 25 angesiedelt, da durch diese Magistratsabteilung auch geförderte Maßnahmen für behindertengerechte Umbauten geprüft werden. Darüber hinaus übernimmt sie auch die Koordinationstätigkeit zwischen verschiedenen Magistratsabteilungen und berät bei Projekten des Wiener Krankenanstaltenverbundes." Wesentlich sei auch die Zusammenarbeit mit anderen Förderungsstellen: "Der Kontakt mit der MA 50 wurde aufgebaut, zur Zeit finden Gespräche mit den verschiedenen Förderbereichen des Fonds Soziales Wien statt, ein Gespräch mit dem Bundessozialamt Landesstelle Wien wurde anvisiert."


Techniknovelle
In Kraft getreten sei heuer die Techniknovelle. "Sie umfasst die Umsetzung der Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden und beinhaltet die verpflichtende Erstellung von Energieausweisen für den Neubau und die Sanierung von Gebäuden", sagte Reischl. "Der Energieausweis enthält Informationen über den Heizwärmebedarf, den Heiztechnik-Energiebedarf und den End-Energiebedarf eines Gebäudes. Weiters werden für bereits bestehende Gebäude technisch und wirtschaftlich zweckmäßige Maßnahmen empfohlen, die für die Reduktion des Endenergiebedarfs des Gebäudes förderlich sind." Ab 1.Jänner 2009 muss in der Folge an allen Gebäuden ein Energieausweis angebracht sein. Die MA 34 hat bereits im Juli dieses Jahres mit der Umsetzung dieser gesetzlichen Verpflichtung begonnen: "Auch hier geht die Stadt Wien mit gutem Beispiel voran!" schloss Reischl.

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