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Ein Dach  über dem Kopf

Ein Dach über dem Kopf

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(c) Getty Images


Eine innovative Raumaufteilung, eine geräumige Terrasse und ein herrlicher Ausblich auf das Dächermeer: Vor allem in den größeren Städten sehen die Immo-Experten ein zunehmendes Interesse an Dachgeschosswohnungen.

Kein Wunder also, dass die Zahl der Dachgeschossausbauten in den Städten von Jahr zu Jahr zunimmt. So reagierte die Immo-Gesellschaft Conwert etwa auf die gestiegene Nachfrage nach hochwertigen Dachwohnungen. Insgesamt 232 neue Dachwohnungen will das Unternehmen bis Ende 2009 alleine in Wien fertig stellen.

Ausbauen, aber wie?
Immer mehr Österreicher wollen aber auch selbst den Dachboden ausbauen. Dabei gilt es, ein paar Faktoren zu beachten. Beim Ausbau eines Dachgeschosses sind in erster Linie Brandschutzbestimmungen einzuhalten, die in den einzelnen Bundesländern verschieden geregelt sind. In zweiter Linie kommt dem Wärmeschutz nach den geltenden landesbaulichen Bestimmungen große Bedeutung zu. Als Drittes ist dann auch noch das Augenmerk auf den Schallschutz zu legen.

Zudem haben die Experten der Raiffeisen Bausparkasse einen Fragekatalog für ausbauwillige Dachbodenbesitzer zusammengestellt. Ist eine Raumhöhe von mindestens 2,50 m Höhe möglich? Ist der Einbau von Dachflächenfenstern oder sonstigen Fenstern möglich? Kann die derzeitige Dachdeckung verwendet werden? Befinden sich in unmittelbarer Nähe der geplanten Dachflächenfenster Rauchfänge, die zu Geruchsbelästigung führen können?

Wer das abgeklärt hat, kann zur Planung übergehen. Wichtig: Der Ausbau des Dachbodens bedarf einer baubehördlichen Bewilligung. Für die Einreichung benötigen Sie einen von einem Fachmann erstellten Plan. Tipp: Lassen Sie vor Vertragsabschluss von einem Architekten oder Baumeister die Möglichkeiten des Dachbodenausbaus prüfen und einen Kostenvoranschlag erstellen.

Fördertöpfe warten
Die gute Nachricht: Auf den umweltfreundlichen Dachboden-Ausbauer warten jetzt prallgefüllte Fördertöpfe. Die Höhe der Förderung ist dabei unterschiedlich. Der Fixbetrag des Förderungsdarlehens in Wien etwa beträgt 365 Euro je Quadratmeter. Das Darlehen ist mit einem Prozent pro Jahr verzinst. Zudem steigt die Höhe der Förderungen, je mehr man bei der thermischen Sanierung auf ökologisch anspruchsvolle Maßnahmen zurückgreift. Die Wiener Solarförderung unterstützt etwa die Errichtung von thermischen Solaranlagen bei Dachgeschossausbauten mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss.
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