27. August 2007 11:26
Schluss mit züchtig! In der Telenovela "Verliebt in Berlin" verzückte
Alexandra Neldel (27) noch als schüchterne Lisa Plenske, jetzt zeigt sie
sich von einer ganz neuen Seite. Im Thriller-Vierteiler "Zodiak – Der
Horoskop-Mörder" (ab 3. September, ORF 1, 20.15 Uhr) löst sie als uneheliche
Tochter von Friedrich von Thun eine brutale Mordserie aus. Und verführt ganz
nebenbei Fritz Karl, der das Gemetzel in den oberen Zehntausend als Polizist
aufklären soll.
"Habe keine Starallüren"
Im Interview mit
ÖSTERREICH spricht Neldel über den Dreh in Wien, Filmpartner Fritz Karl und
Horoskope und verrät, warum sie sich so gar nicht als Star fühlt.
ÖSTERREICH: In Zodiak jagen Sie einen Horoskop-Mörder. Glauben Sie privat
auch an die Magie der Sterne?
Alex Neldel: Ich glaube an Vorbestimmung und Schicksal, aber ich bin keine,
die ihr Leben nach irgendwelchen Tierkreiszeichen ausrichtet. Man hat mir
schon oft gesagt, dass ich ein typischer Wassermann sei. Aber ich kann gar
nicht genau sagen, was einen Wassermann auszeichnet.
ÖSTERREICH: Sie überraschen gleich im ersten Thriller-Teil mit einer
prickelnden Liebesszene mit Fritz Karl. Wie war Ihr Verhältnis am Filmset?
Neldel: Gut. Das Team war großartig, wir haben auch privat etwas
unternommen. Mit Fritz Karl habe ich zum Beispiel gekocht. Oder besser: Er
hat gekocht und ich habe Gemüse geschnitten (lacht).
ÖSTERREICH: Sie haben mehrere Wochen in Österreich gedreht ...
Neldel: Ich war für Zodiak zum ersten Mal in Wien – eine wahnsinnig schöne
Stadt. Ich möchte gerne bald wiederkommen, weil es mir dort so gut gefallen
hat. Ein bisschen habe ich sogar das wienerische übernommen. Daheim in
Deutschland haben mich meine Freunde gebeten, dass ich doch bitte wieder
ordentlich sprechen soll (lacht).
ÖSTERREICH: Erst die schüchterne Lisa, dann die sexy Esther in Zodiak.
Können Sie sich vorstellen, auch mal eine richtig böse Rolle zu spielen?
Neldel: Ja, doch. Für einen Schauspieler ist es schön, wenn man nicht immer
lieb und nett sein muss. Ich könnte mir vorstellen, auch mal eine Mörderin
zu spielen.
ÖSTERREICH: Sie stehen ständig im Rampenlicht. Fühlen Sie sich eigentlich
selbst als Star?
Neldel: Kein bisschen. Ich lebe ganz normal, habe bestimmt keine
Starallüren. Aber ich möchte die Menschen, die mir wichtig sind, aus der
Öffentlichkeit heraushalten. Meine Familie und Freunde können nichts dafür,
dass ich mir diesen Beruf ausgesucht habe.
Astrid Hofer in ÖSTERREICH Life & Style (26. August 2007)