Ambros: Abschied vom Watzmann

Finale

Ambros: Abschied vom Watzmann

Es wird Zeit, dass dieser Spuk endlich vorbei ist!“ Nach 44 Jahren schickt Wolfgang Ambros (63) nun sein Kultstück Der Watzmann ruft in Pension. Heute rockt er mit Joesi Prokopetz, Christoph Fälbl (Bua und Knecht) und Dancing Stars-Moderator Klaus Eber­hartinger (Gailtalerin) in Graz. Von Montag bis Mittwoch gastiert er in der Wiener Stadthalle. Alle Konzerte sind ausverkauft! „Das ist ein Selbstläufer und längst Generationenübergreifend“, kennt Ambros das Erfolgsgeheimnis.

Schmerzen
Zum letzten Watzmann-Aufstieg („Ich würde mir wünschen, dass das nach mir jemand anderer weitermacht“) kommt er am Gehstock. Folge der Rücken-OP vom Vorjahr. „Ich habe Schmerzen. Und das wird auch nicht mehr“, klagt er in ÖSTERREICH am SONNTAG (s. rechts).

Patchwork
Abseits der Bühne steht die Hochzeit mit Langzeitfreundin Uta Schäfauer (50) am Programm („Die wird heuer fix passieren“) und das Management der Patchwork-Familie in Waidring

Tirol
„Meine Ex, Anne, lebt ja mit ihrem Freund im selben Haus. Aber da ist alles pa­letti“, verrät der Austropop-Titan. „Trotzdem wird es an der Zeit, dass Uta einzieht. Ihren Sohn haben meine Zwillinge ja längst ins Herz geschlossen, denn er bringt immer die neuesten Computer-Spiele mit.“

Wolfgang Ambros im Interview

ÖSTERREICH: Warum schicken Sie jetzt den Watzmann in Pension?
Wolfgang Ambros:
Der Saft ist draußen, dazu finde ich es schon etwas verwegen, das noch einmal in derselben Besetzung zu spielen. Es wird Zeit, dass der Spuk vorbei ist.

ÖSTERREICH: Wie viel Wehmut spielt da mit?
Ambros:
Bis jetzt noch keine, aber es sind ja auch erst die ersten paar Konzerte. Abschied wird erst dann genommen, wenn die letzte Vorstellung ist.

ÖSTERREICH: Warum wurde der Watzmann Kult?
Ambros:
Das ist ein Selbstläufer und mittlerweile generationenübergreifend. Selbst meine Kinder, noch keine sechs Jahre alt, singen das nach.

ÖSTERREICH: Wie oft 
sehen Sie Ihre Zwillinge?
Ambros:
So oft es geht. Denen geht es gut. Die habe eine Riesengaudi und machen Halligalli. Und wenn ich komme, ist es natürlich umso lustiger.

ÖSTERREICH: Wann kommt die Hochzeit?
Ambros:
Das ist nicht mehr meine Entscheidung. Das muss schon die Frau Schäfauer selber wissen, wann sie bereit ist dazu. Aber es wird fix noch heuer passieren.

ÖSTERREICH: Sie gehen mittlerweile am Stock …
Ambros:
Das wird auch nicht mehr gut. Ich habe Schmerzen, aber damit muss man sich abfinden.

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