Stürmer: Angriff auf Gabalier

Bundeshymnenstreit

Stürmer: Angriff auf Gabalier

Wer hätte gedacht, dass eine einzige Textzeile für so viel Trubel sorgen kann? Seitdem sich Andreas Gabalier beim Grand Prix am Spielberg dazu hinreißen ließ, die Bundeshymne in ihrer alten Version mit der Textzeile "Heimat bist du großer Söhne" zu singen, teilt sich Österreich in zwei Lager. Die einen finden es reaktionär von Gabalier, die anderen geben ihm recht und meinen, die Hymne hätte in der alten Version viel besser geklungen. Sogar von Volksabstimmung war schon die Rede.

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Es ist nicht OK
Nun meldet sich Christina Stürmer zu Wort. SIe selbst hatte den "Töchter"-Streit schon 2011 mitbestimmt, als sie in ihrer rockigen Version der Bundeshymne das erste Mal die Frauen erwähnte. Jetzt rügt sie ihren Kollegen Gabalier für seinen bewussten Gedächtnisaussetzer. "Also meiner Meinung nach war es nicht ganz OK. Ich finde, die Töchter gehören da durchaus rein. Es ist gesetzlich fix verankert", so die 32-Jährige gegenüber der Österreich.

Komische Richtung
Die ganze Debatte, die dadurch nun entstanden ist, findet sie gut. Nur beschleicht sie, wie so viele andere auch, das Gefühl, dass es in die falsche Richtung geht. "Also einerseits finde ich es wirklich bedenklich, weil es geht ja um Werte. Frauen sind mittlerweile auch mehr wert als vor vielen Jahren. Auch die Zeit, als Frauen nur hinter dem Herd standen ist vorbei. Es geht nicht um das eine Wort, es geht um viel mehr und das macht jetzt den Aufruhr. Ich finde, das Problem ist eher, dass es in eine komische Richtung geht", äußert sich die Sängerin.

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