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Kanye West: Sein irrer Grammy-Boykott

Das grenzt an Erpressung

Kanye West: Sein irrer Grammy-Boykott

Der Duden könnte neben dem Wort 'Größenwahn' eigentlich ein Bild von Kanye West abdrucken. Mal bezeichnet er sich selbst als Genie, dann glaubt er, er sei von Gott auserwählt, seine Stimme zu sein oder vergleicht sich mit Michelangelo, Picasso und Shakespeare.

Twitter-Ausraster
In den letzten Tagen sorgte er mit unzähligen Tweets für Wirbel. Weil er 53 Millionen Dollar Schulden hat, will er von Mark Zuckerberg eine Milliarde schnorren usw. Zwischendurch fand er noch Zeit, die Grammys zu kritisieren. Warum? Na, weil er gewinnen will.

Kanye West © Screenshot Twitter
Foto: (c) Screenshot Twitter

Grammy-Boykott
"Ich übe meine Grammy-Rede. Ich werde nicht zu den Grammys gehen, bis sie mir versprechen, dass ich das Album des Jahres gewinne!", schrieb er. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Völlig unbeeindruckt konterte man über die offizielle Twitter-Seite der Grammys: "Ist deine Mitgliedschaft bei der Recording Academy noch aktiv? Vergiss nicht, abzustimmen!"

Kein Verlust
Das klingt so, als könne er die Grammys eine ganze Weile boykottieren, ohne dass es jemanden stört. Es ist ja auch viel netter, wenn die Gewinner ihre Dankesreden halten können, ohne dass Kanye die Bühne stürmt, weil er findet, es sollte jemand anderer gewinnen...

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