Otto & System Of A Down als Höhepunkte

Nova Rock Finale

Otto & System Of A Down als Höhepunkte

Mit zeitgleichen Auftritten von Otto und den Friesenjungs und System Of A Down auf den beiden Hauptbühnen ist das Nova Rock 2011 in der Nacht auf Dienstag, 14.6. zu Ende gegangen. Von wegen Rausschmeißer: Die beiden Acts waren der absolute Höhepunkt des Festivals. Die Platzierung als Finale um Mitternacht war eigentlich für viele Besucher verschenkt. Und doch blieb trotz der strapaziösen drei Tage ein großer Teil des Publikums, um den unterschiedlichen, sehr unterhaltsamen Schlussdarbietungen beizuwohnen.

Diashow Tausende Musikbegeisterte beim Nova Rock

Nova Rock Nickelsdorf 2011

Otto und seine Friesenjungs waren ein Highlight.

Nova Rock Nickelsdorf 2011

Nova Rock Nickelsdorf 2011

Nova Rock Nickelsdorf 2011

Nova Rock Nickelsdorf 2011

Nova Rock Nickelsdorf 2011

Nova Rock Nickelsdorf 2011

Nova Rock Nickelsdorf 2011

Nova Rock Nickelsdorf 2011

Nova Rock Nickelsdorf 2011

Nova Rock Nickelsdorf 2011

Nova Rock Nickelsdorf 2011

Nova Rock Nickelsdorf 2011

Nova Rock Nickelsdorf 2011

Nova Rock Nickelsdorf 2011

Nova Rock Nickelsdorf 2011

Nova Rock Nickelsdorf 2011

Nova Rock Nickelsdorf 2011

Meage-Stau bei der Anreise.

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Erweiterung für System Of A Down

Vor der "Red Stage" war der Zustrom zu System Of A Down so stark, dass ein zusätzliches Gelände auf einem Feld geöffnet und die Fans um das ursprüngliche Areal geleitet wurden. Die amerikanisch-armenische Band zeigte auf beeindruckende Weise, wie aktuell und hochpolitisch Metal sein kann. Ab der ersten Nummer "Prison Song" spielten sie sehr aggressiv und hart, aber zugleich technisch versiert und mit extrem schnellen Tempowechseln - das Markenzeichen der Gruppe mit sozialen Botschaften. Die Stimmung war am Siedepunkt.

Kein Abklatsch
System Of A Down sind nach einer Zeit der Trennung seit wenigen Wochen auf Reunion-Tournee. Die Performance in Nickelsdorf war trotz fehlender neuer Songs kein Abklatsch alter Zeiten. Lieder wie "Chop Suey!", "Kill Rock 'n' Roll" und "I-E-A-I-A-I-O" wirkten frisch, die Setlist beinhaltete Beiträge aus allen System-Epochen - bis zu "Toxicity" und "Sugar" zum krönenden Abschluss. Besser kann man harte Musik eigentlich nicht bringen.

Otto sang Ambros' "Schifoan"
Die heimliche Hymne des Open Airs präsentierte Otto mit seinen Friesenjungs auf dem zweiten Hauptschauplatz ebenfalls um die Geisterstunde. Herr Waalkes intonierte Wolfgang Ambros' "Schifoan" und lieferte dazu die hochdeutsche Übersetzung, Tausende steuerten den Chor bei. Otto war zu Gerry Raffertys "Baker Street", gespielt vom ersten Saxofon des gesamten Festivals, nach Iron Maiden auf die Bühne gekommen. Gleich die erste Coverversion, Stings "An Englishman in New York" ("Ich bin ein kleiner Friesenjung' und wohne hinterm Deich") zog das Publikum an seine Seite. Naiv-witzige Fassungen von "Walk On The Wild Side" und "Wild Thing" sowie ein Medley aus deutschem Schlager ("Marmor, Stein und Eisen bricht") und Skihüttenhits ("Wahnsinn") sorgten für heitere Stimmung.

Lässiger Otto begeisterte

Grandios, wie lässig Otto und seine Truppe mit einem Augenzwinkern durch die Rockgeschichte führten (herrlich wie Waalkes mit E-Gitarre Gary Moore interpretierte). Ebenso grandios, wie die Metaller da mitmachten.
 

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