Gabalier trotzt Wetter und Terror

Konzert in München

Gabalier trotzt Wetter und Terror

„Es war mir das größte Bedürfnis, eine Kerze der Hoffnung für uns zu entzünden, denn ich glaube an das Gute! “ Andreas Gabalier (31) kämpfte sich bei Wind und Wetter auf die Spitze des steirischen Zirbitzkogels, um dort, nach kleinem Hoppala („Im Geröll erwischte mich eine Sturmböe“) und mit leichten Schnittwunden, ein Friedenslicht zu entzünden. Eine mehr als symbolische Geste, denn am Samstag (30. 7.) rockt er vor 70.000 Fans (!) im Münchener Olympiastadion. Das erste Großereignis nach dem unfassbaren Terror-Anschlag.

Verstärkte Kontrollen

„Nach reiflicher Überlegung hat sich der Veranstalter in enger Abstimmung mit dem Künstlermanagement, den Sicherheitsbehörden und der Polizei zur Durchführung der Veranstaltung entschieden,“ heißt es in einer Pressemitteilung. Die Fans müssen aber mit verstärkten Kontrollen rechnen.

Gabalier spielt am Samstag somit nicht nur das größte Konzert seiner Karriere („Eine größenwahnsinnige Idee, die aufgegangen ist“), er übertrumpft damit auch Paul McCartney. Die Beatles-Legende brachte es Mitte Juni in München nämlich „nur“ auf 40.000 Besucher.

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