Helene Fischer: Skandal um ALS-Opfer

Rentner klagt an

Helene Fischer: Skandal um ALS-Opfer

Es hätte der schönste Tag im Leben des ALS-Patienten Heimo Eitel (63) werden sollen. Er besuchte das Konzert der Schlager-Queen Helene Fischer (30) auf der Seebühne Mörbisch. Nach der Show war ein angebliches Treffen mit dem Star geplant, bei dem ihr Eitel ein Buch über Volksmusik überreichen wollte. Doch Fischer kam nicht. Sie ging laut Eitel nur vorbei und lachte die Gruppe Behinderter aus. Der Rentner leidet an der Muskelkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose), ist teilweise gelähmt und hat große Schmerzen. Noch tiefer allerdigns sitzt bei ihm der Schmerz der Kränkung. „Ich habe mich wie ein Mensch zweiter Klasse gefühlt“, so der Rentner.

Helene Fischer will davon aber nichts wissen. „Es liegt mir fern, jemanden in irgendeiner Weise zu diskriminieren“, teilte sie der Bild-Zeitung mit. Entschuldigung gab es aber keine.
 

ALS-Opfer Eitel: "Sie soll sich entschuldigen"

ÖSTERREICH: Sie fühlen sich von Helene Fischer diskriminiert. Was verlangen Sie vom Schlager-Star.
Eitel: Sie soll sich dafür entschuldigen. Ich wehre mich dagegen, dass sie uns "Behinderte" ausgelacht hat. Ich verlange, dass sie ein Benefizkonzert spielt.

ÖSTERREICH: Was werden Sie tun, wenn sie es nicht macht?
Eitel: Wenn keine Entschuldigung kommt, wandert die Sache am Montag zum Gericht. Dann werde ich sie eben verklagen.

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