Vanessa Mai singt

Shootingstar

Vanessa Mai singt "Für Dich"

Wenn man ein Synonym für die musikalische Superlative braucht, könnte das heute Vanessa Mai sein – knapp ein halbes Jahr nach der Premiere bekommt sie Album-Gold für „Wachgeküsst“ in zwei europäischen Ländern. Ein Phänomen? Nein, eigentlich nicht: Sicherlich ist Vanessa Mai über alle Maßen talentiert, aber es ist vor allem auch der Fleiß, die Arbeit, das Wissen, dass der künstlerische Erfolg nicht erträumt, sondern geleistet werden muss, dass Ruhe auch zurückbleiben bedeutet.

Erfolgs-Team
Für ihr neues Album „Für Dich“ hat sie sich im Studio mit einem Mann zusammengetan, der aus demselben Holz geschnitzt ist: Dieter Bohlen (alias: der Pop-Titan). „Ich habe Dieter vor der Kamera in vielen DSDS-Sendungen erlebt und ich habe ihn weit abseits vom TV-Studio bei unseren Musiksessions für mein neues Album gesehen“, sagt Vanessa Mai. „Dort wie da ist er besessen vom Detail, ein harter Kritiker, aber auch ein visionärer Produzent und einer, der immer Erfolg sucht.“

Schlager trifft Elektro-Pop
Am 15. April erschien das Werk der beiden Künstler „Für Dich“. Prallvoll mit 14 Songs, die in keine Schablone passen wollen. Aber nicht Vanessa Mai hat dem Schlager abgeschworen und sich von ihren Wurzeln abgewandt, nein, das, was wir Schlager nennen, hat sich in jüngster Zeit verändert. Und Vanessa Mai hat das ihre dazu getan. Aus Liedern der eher einfachen Strickart wurden Songs, die ins Ohr gehen, aber auch beim Elektro-Pop Anleihen nehmen oder den Synthesizer zu seinem Recht kommen lassen. Da sind Hochkaräter wie die erste Single-Auskoppelung „Ich sterb für dich“ mit 80er-Jahre-Flair, treibendem Rhythmus und absoluter Radio-Tauglichkeit. Ebenso „Wie ein Blitz“, wo Techno-Beats und Melodien bereits jetzt Sommergefühle aktivieren und den starken Refrain unterstützen („Fühl mich gut, vertraut, so warm... als wenn die Welt sich dreht...“) und Worte das ausdrücken, was wir alle schon mal gespürt haben („Du schlägst wie ein Blitz in mein Herz hinein…“).

Zeit für Romantik
Aber nicht nur der Rhythmus ist die Sache von Vanessa Mai: Mit ihrer besonderen Stimme und oft nur vom Piano unterstützt – wie bei „Ohne Dich“ – lässt sie die Romantik zu Wort und Melodie kommen, brilliert in Balladen oder schildert in „Du und ich“ die Liebe vom Schulhof bis weit ins Erwachsenenalter: „Nach all den Jahren echt abgefahren, lieg ich in deinem Arm.“ Storys, genial produziert von Dieter Bohlen, die das Leben schreiben und in der Interpretation von Vanessa Mai zu Chroniken des Alltags werden. Sie scheut sich nicht, über Trennung, Freundschaft und Tod zu singen („Kanns nicht glauben“) und interpretiert den Yvonne Catterfeld – Nummer-1-Hit „Für Dich“ von 2003 ganz neu.

Vanessa pur
Längst ist Vanessa Mai über ihr „Wolkenfrei“-Debüt hinausgewachsen, für ihr außergewöhnliches Album hat sie den Bandnamen „Wolkenfrei“ auch abgelegt und ist zu Vanessa Mai geworden. „Nicht weil ich meine Vergangenheit abgelegt habe, sondern weil ich mich weiterentwickle und jetzt allein dafür stehe, was ich musikalisch mache“, sagt sie.

Künstler wie Vanessa Mai und ihre Erfolge sind nicht so häufig im Kulturbetrieb zu finden, die heute 23-Jährige steht am Anfang ihrer Karriere – und doch schon ganz oben. Und jenen, die ihr den kometenhaften Aufstieg ermöglicht haben, widmet sie auch das aktuelle Album „Für Dich“.

Vanessa Mai: Für Dich © Ariola

Video zum Thema Vanessa Mai „Ich sterb für Dich“
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Top Gelesen 1 / 5

Die neuesten Videos 1 / 10

Diese Website verwendet Cookies
Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Impressum