Forscher tauen 12.400 Jahre alten Welpen auf

Sibirien

Forscher tauen 12.400 Jahre alten Welpen auf

In der Nähe von Tumat, Sibirien, wurde die gefrorene Leiche eines 12.400 Jahre alten Hundes gefunden. Nun zeigt ein Video den spektakulären Versuch von Forschern, den Welpen aufzutauen.



Haustier?
Der Hund gehört einer mittlerweile ausgestorbenen Rasse an und ist womöglich bei einem Erdrutsch ums Leben gekommen. Jetzt soll untersucht werden, ob der Hund möglicherweise eine frühe Art von Haustier darstellte.

Gut erhalten
Im Video kann man erkennen, wie Erdschichten weggewaschen werden. Übrig bleibt die klar erkennbare Form eines kleinen Welpen - mit Fell, Schwanz, Beinen sowie Pfoten, ja sogar mit Zähnen.

„Der Kadaver ist wirklich sehr gut erhalten. Und das Wichtigste daran ist, dass auch das Gehirn konserviert wurde“, erklärte der russische Wissenschaftler Dr. Pavel Nikolsky. Der Hund soll noch zu etwa 70 bis 80 Prozent erhalten sein.

Erstmals erhaltenes Gehirn
„Wir können sagen, dass dies das erste Mal ist, das wir ein Gehirn eines pleistozänen Kaniden erhalten haben“, fügte der Forscher hinzu.

Das wissenschaftliche Team konnte Proben von der Haut, den Muskeln und dem Knorpelgewebe des Tieres entnehmen. Sogar altertümliche Flöhe könnten auf dem Kadaver erhalten sein.

Gattung wiederbeleben
Ziel der Forscher ist es, DNA zu extrahieren um die ausgestorbene Gattung durch Klonen wieder zum Leben zu erwecken.

Das russisch-südkoreanische Team versucht außerdem, Mammuts und prähistorische Höhlenlöwen aus Überresten, die in Sibirien gefunden wurden, zu klonen.

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