Alle Bilder: Nach seinem Gold-Hattrick ließ Sprint-Superstar Usain Bolt in Berlin die Puppen tanzen.
Sonntag Nacht, schon lange nach Mitternacht, wird Bolt von einer schwarzen Limousine vor dem Berliner In-Club "Adagio" abgeliefert. In der Disco macht der Jamaikaner dort weiter, wo er nur Stunden zuvor nach seinem Staffel-Gold aufgehört hat: Er macht gute Stimmung, Partylaune. Die Besucher des Clubs können es zunächst gar nicht fassen: Der WM-Superstar mitten unter ihnen. Dann geht der Ansturm auf den Weltrekordhalter los: Alle wollen ihm die Hand schütteln und ein Foto mit ihm. Bolt ist in seinem Element, erfüllt (fast) alle Fan-Wünsche.
Aber erst danach legt er richtig los: zuerst schweißtreibende Tanzeinlagen, dann beweist der Jamaikaner sogar DJ-Künste und legt selbst auf. Erst gegen 5 Uhr Früh verlässt Jamaikas Wundersprinter die Disko. In einem schwarzen BMW, umringt von Bodyguards, wird Bolt zurück ins Hotel gebracht.
"Berliner Mauer" per Schiff geliefert
Inzwischen ist
auch klar, wie Bolt das von der Stadt Berlin geschenkte Stück Berliner Mauer
geliefert bekommt - nämlich per Schiff. Berlin habe einen Sponsor für den
Transport gefunden, sagte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD)
am Montag in einem Radio-Interview.
Das drei Meter hohe und drei Tonnen schwere Stück werde in drei Wochen in Jamaika eintreffen. Der Teil der Mauer stammt vom Potsdamer Platz und wurde von einem Künstler bemalt. Auf dem Betonstück sei Bolt bei seinem 100-Meter-Weltrekordsieg zu sehen.
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