Aus für letzte Raucher-Oasen

Rauch-Verbot

Aus für letzte Raucher-Oasen

Eigentlich herrscht ja in Schulen und Krankenhäusern absolutes Rauchverbot, aber eben nur theoretisch. Glawischnig listet für ÖSTERREICH die letzten Raucheroasen in öffentlichen Gebäuden auf – und nennt das Wiener Allgemeine Krankenhaus (AKH) sowie die Schulen.

  • Fall 1: AKH – Rauchen in Ärztezimmern und Gängen. So herrsche im Wiener AKH zwar Rauchverbot, aber „in den Stiegenhäusern und in den Dienstzimmern für Ärzte und Schwestern wird weiter geraucht“, so Glawischnig. Tatsächlich liegt ÖSTERREICH das Protokoll eines Gesprächs zwischen einer AKH-Mitarbeiterin und einem Arbeitsinspektor vor, aus dem hervorgeht, dass das Arbeitsinspektorat die Dienstzimmer nicht als öffentliche Räume ansieht – und deswegen dort auch kein Rauchverbot kontrollieren werde. Glawischnig: „Ich erwarte von den Verantwortlichen, dass das Rauchverbot lückenlos durchgesetzt wird, es kann doch nicht sein, dass Stationsschwestern von KollegInnen niedergequalmt werden.“ Immerhin: Der Inspektor hat in dem Gespräch Kontrollen der Stiegenhäuser angekündigt.
  • Fall 2: Schulen – Schulhof und Lehrerzimmer. Für Gymnasien und andere Höhere Schulen kann das Rauchverbot für Freiflächen wie Schulhöfe wieder aufgehoben werden – und zwar durch einen Beschluss des Schulgemeinschaftsausschusses. Bildungsministerin Claudia Schmied (SPÖ) hat laut einer Anfragebeantwortung zwar in einem Rundschreiben die Schuldirektoren aufgefordert, das zu unterbinden – nur: Ein Rundschreiben ist Glawischnig da zu wenig: „Wer einmal in der Jugendzeit geraucht hat, wird höchstwahrscheinlich zum Gewohnheitsraucher. Ministerin Schmied ist gefordert, mittels Erlass hier durchzugreifen.“ Auch qualmende Lehrer sind durch ihre Vorbildwirkung ein Problem. Dennoch wird etwa in der Wiener Höheren Technischen Lehranstalt TGM mit immerhin 2.800 Schülern in den Lehrerzimmern munter weitergepafft.
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