Das ist der ehrlichste Finder Österreichs

Ein Schüler fand 18.600 Euro

Das ist der ehrlichste Finder Österreichs

Über die Ehrlichkeit des 16-jährigen Schülers Florian Sch. redet derzeit das ganze Land. ÖSTERREICH hat die ersten Details über den jungen Mann, der unter anderem begeisterter und talentierter Radrennfahrer ist.
Im Schnee. Wie berichtet, war der Teenager aus Mitterhofen im Salzburger Pinzgau in seinen Ferien am vergangenen Donnerstag im Ski-Mekka Saalbach zum Wintersporteln. Nach der letzten Abfahrt machte er sich kurz vor 18 Uhr zu Fuß durch das Zentrum auf den Nachhauseweg. Als er beim Sport-Moden-Geschäft Steger vorbeistapfte, traute er seinen Augen nicht. Auf der unteren Stiege vor dem Sportgeschäft erspähte er mitten im Schnee einen Stapel Geldscheine.
Schatz abgegeben. Der Schüler sammelte die großen Euro-Scheine mit zittrigen Händen ein und zählte sie ab: Exakt 18.600 Euro hielt der Bursche in der Hand. Der ehrliche Schüler steckte das Geld zwar ein, doch er marschierte damit schnurstracks zur Polizei-Inspektion Saalbach und gab den ganzen Schatz zurück.  
„Bis jetzt hat sich bei uns noch niemand gemeldet“, so der Salzburger Polizei-Sprecher Michael Rausch zu ÖSTERREICH: „Das viele Geld dürfte bis jetzt also noch niemandem abgehen.“ Das Geld könnte eventuell von reichen Russen stammen, die als Touristen gerne direkt mit Bargeld bezahlen.
Und der ehrliche Finder?  Er ist noch Schüler und beweist auch in der Freizeit echten Sportsgeist. Er ist nämlich ein äußerst talentierter Nachwuchs-Radrennfahrer. So fuhr er bei der Pinzgau Trophy 2011 als schnellster Pedalritter in der U30-Wertung über die Ziellinie. Über seinen Fund will er noch nichts ­sagen. Erst, wenn der Besitzer bekannt ist.
Finderlohn. Dann steht ihm auch ein Finderlohn zu, sagt die Polizei. Für die ersten 2.000 Euro sind es 20 %, für den restlichen Betrag 5 %. Das macht 1.230 Euro. Meldet sich der Besitzer innerhalb eines Jahres nicht, bliebe dem Biker der gesamte Betrag.  M. Lassnig

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