Diebischer Pfarrer will neuen Beruf

Kärnten

 

Diebischer Pfarrer will neuen Beruf

„Wir prüfen alle Vereinbarungen zwischen Diözese und dem verdächtigen Pfarrer“, bestätigt ein Sprecher der Kärntner Staatsanwaltschaft.
Wie ÖSTERREICH berichtete, steht Seweryn K., Ex-Pfarrer von St. Stefan im Gailtal, unter Verdacht, eine große Geldsumme unterschlagen und sich nach Polen abgesetzt zu haben (es gilt die Unschuldsvermutung).

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Internet-Fotos zeigen den Priester beim Relaxen in Kroatien.


Inzwischen hat sich der gefallene Gottesmann bei der Kleinen Zeitung gemeldet und sich dabei noch tiefer in die Malaise hineingeritten. Seine Begründung für den Diebstahl: Als er für einen Autokauf einmal 13.000 Euro zu Hause hatte, sei ihm das Geld gestohlen worden. Über Malversationen mit dem Kirchenkonto will er sich das Geld zurückgeholt haben, was ihm jetzt aber leidtue. Und der Diözese will er versprochen haben, alle fehlenden Beträge zurückzuzahlen.
Nobel-Auto. In der Gemeinde gehen alle von einem viel höheren Fehlbetrag aus. Oder wie sonst konnte sich der 32-jährige Pole, der erst 2004 in Krakau die päpstliche Universität beendete, ­einen BMW 520d Touring (Baujahr 2010, Allrad, Österreich-Paket) um 54.000 leisten? Um 33.500 Euro bot ihn Seweryn K. zuletzt auf gebrauchtwagen.at an.
Abschied. Wie berichtet, quittierte der Pole vergangene Woche überraschend seinen Dienst als Pfarrer von St. Stefan, floh nach einer letzten Messe, bei der er nur weinte, bei Nacht und Nebel und erschien zur Enttäuschung seiner Ex-Gemeinde nicht einmal zur Abschiedsfeier. Aus seiner Heimat lässt der psychisch seit Jahren angeschlagene Geistliche nun ausrichten, dass er überhaupt einen neuen Beruf suche. Vielleicht als Kapitän in Kroatien (siehe Fotos)?

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