ÖVP holt in Salzburg auf - nur knapp hinter SPÖ

ÖSTERREICH

ÖVP holt in Salzburg auf - nur knapp hinter SPÖ

Der fade Wahlkampf in Salzburg wird dramatisch: Am Donnerstag versuchte Salzburgs SPÖ-Landeshauptfrau Gabi Burgstaller beim Wahlkampffinale am Salzburger Mönchsberg ­ihre Wähler zu mobilisieren – trotzdem könnte ihr auf den letzten Metern die Luft ausgehen. In einer brandaktuellen Umfrage prognostiziert das Gallup-Institut für die Salzburger SPÖ am kommenden Sonntag einen Stimmenanteil von 38 bis 40 Prozent. Damit verlöre Burgstaller zwischen 5,4 und 7,4 Prozentpunkte im Vergleich zu 2004. Die ÖVP kommt demnach auf 36 bis 38 Prozent. Als 2004 Franz Schausberger, der Vorgänger des Salzburger ÖVP-Chefs Wilfried Haslauer, als Landeshauptmann abgewählt wurde, hatte die ÖVP knapp 38 Prozent erreicht. Diese Umfrage bedeutet: Es ist wahrscheinlich, dass die „rote Gabi“ erneut die Nase vorn hat. Ein Mandatsgleichstand im Landtag oder gar ein hauchdünner Vorsprung der ÖVP von Wilfried Haslauer ist aber durchaus möglich.

Rote Gabi führt bei Direktwahl
Dabei führt Burgstaller bei der LH-Direktwahl deutlich: Laut Gallup würden 49 Prozent Burgstaller erneut zur Landeshauptfrau wählen. Nur 26 Prozent ­hätten lieber Haslauer.

Jobs, Jobs, Jobs
Im Wahlkampf hat die SPÖ aufs richtige Pferd gesetzt – es geht um Jobs, Jobs, Jobs: Wichtigstes Wahlkampfthema ist „die Sicherung von Arbeitsplätzen und der Kampf gegen die Wirtschaftskrise“. Mit Respektabstand folgen die Kinderbetreuung sowie das Asylthema – mit dem vor allem die Salzburger FPÖ unter Karl Schnell punkten wollte.

FPÖ gewinnt
Die FPÖ wird als einzige Partei zulegen und Burgstaller Stimmen wegnehmen: Gallup traut den Blauen am Sonntag 12 bis 14 Prozent zu, 2004 waren es 8,7.

Grün-Orange Zitterpartie
Den Grünen und dem BZÖ droht eine Zitterpartie: Die Grünen erreichten 2004 acht Prozent und müssen froh sein, wenn sie das Ergebnis halten. Das BZÖ wiederum muss um den Einzug in den Landtag bangen. Bei einer Vier-Prozent-Hürde sagt Gallup den Orangen ein Ergebnis zwischen drei und fünf Prozent voraus.

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