Sonderthema:

Skurriles Asylgesetz

Skurriles Asylgesetz

Sozialhilfe und Jobs nur für Straftäter

Asylwerber dürfen in ÖSTERREICH so gut wie gar nicht arbeiten – und haben auch keine Chance auf Arbeitslosengeld und Notstandshilfe. Ein Ministeriums-Insider machte ÖSTERREICH auf folgende Skurrilität aufmerksam:

Ein Jahr Gefängnis nötig
Ein Straftäter, der um Asyl ansuchte, wird zu einer Gefängnisstrafe von mehr als einem Jahr verurteilt. Der Mann arbeitet im Gefängnis und erwirbt dort Arbeitslosenversicherungszeiten. Schafft er mehr als 52 Wochen, hat er nach der Entlassung Anspruch auf Arbeitslosengeld und später auf Notstandshilfe.

Bei heimischen Gefängnisinsassen ist das gewollt – ausländische Straftäter sollten nach der Entlassung indes abgeschoben werden. Geht nur meistens nicht: Entweder das Heimatland nimmt sie nicht, oft droht ihnen auch die Todesstrafe. Sie bleiben deshalb und bekommen Arbeitslosenunterstützung und Notstandshilfe. Da sie bestenfalls als Saisonniers arbeiten dürfen, kann ihnen das Arbeitsmarktservice diese Leistungen auch nicht so leicht sperren.

Einsatz als Erntehelfer
AMS-Chef Johannes Kopf: „Wir kennen das Problem und versuchen, diese Leute als Erntehelfer einzusetzen, damit sie uns nicht noch Geld kosten.“ Für brave Asylwerber kann das AMS da nichts tun.

Während Kopf von „einigen Fällen“ spricht, nennt der Insider eine Zahl von „mehreren Hundert“.

Wirtschaftskammer-Experte Martin Gleitsmann kennt das Problem auch. Seine Lösung: Asylwerber zur Arbeit zuzulassen, dann hätte das AMS eine bessere Handhabe, den Straftätern Leistungen zu streichen.

Das lehnt Kopf ab: „Dann wäre das Asyl ein einfacher Zugang zu unserem Arbeitsmarkt.“ Denn bekommt man derzeit offenbar leichter, wenn man straffällig wird.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Top Gelesen 1 / 10
Kurz-Talk: Shitstorm gegen Maischberger
Kanzler zu Besuch in Berlin Kurz-Talk: Shitstorm gegen Maischberger
Die Fragen und das Verhalten der ARD-Moderatorin sorgten auf Twitter für reichlich Unmut. 1
Van der Bellen trauert um seine Ex-Frau
Todesfall Van der Bellen trauert um seine Ex-Frau
Der Bundespräsident muss gleich zwei Schicksalsschläge verkraften. 2
Demo: Mehr als 20.000 gegen Schwarz-Blau
Zug zum Heldenplatz Demo: Mehr als 20.000 gegen Schwarz-Blau
"Omas gegen Rechts" marschierten vor schwarzem Block – Grußbotschaft von Kickl-Cousine 3
SP-Attacke: Jetzt schlägt Strache zurück
"Soll sich schämen" SP-Attacke: Jetzt schlägt Strache zurück
Der FPÖ-Chef wirft Christian Kern Lügen und Dirty Campaigning vor. 4
Böhmermann nimmt Strache aufs Korn
"Faschistische Ästhetik" Böhmermann nimmt Strache aufs Korn
Der Krach um den martialischen Strache-Auftritt in Tirol geht in die nächste Runde. 5
Babymord: Noch ein grausiges Geheimnis
Verdacht: Auch zweites Kind sollte sterben Babymord: Noch ein grausiges Geheimnis
Ein Babymord und der Missbrauch eines Kindes belasten einen Ex-Diplomaten schwer. 6
VdB verschiebt Reise nach Liechtenstein
Nach Slowenien-Reise: VdB verschiebt Reise nach Liechtenstein
Wegen "schwerer Erkrankung im engsten Familienkreis" – nach Slowenien-Reise jetzt auch Liechtenstein abgesagt. 7
Alarm: So gefährlich ist die neue Grippe
Impfstoff aus! Alarm: So gefährlich ist die neue Grippe
++ Bald über 500.000 krank ++ Erste Todesfälle 8
Mega-Polizeieinsatz wegen Streit in Wien
Großaufgebot der Einsatzkräfte Mega-Polizeieinsatz wegen Streit in Wien
In der Großfeldsiedlung kam es zu einem Streit zwischen zwei Mietern. 9
Wiener findet Töchter in Skandal-Show
TV-Prediger lässt Geschwister tanzen Wiener findet Töchter in Skandal-Show
Ein Vater, der seit Monaten versucht, seine Kinder zu erreichen, fand sie in einer TV-Show. 10

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen