10 Rückkehrer aus Syrien observiert

Austro-Islamisten

10 Rückkehrer aus Syrien observiert

Der Syrien-Krieg ist näher, als viele vermuten: Bisher zogen mindestens 57 Austro-Islamisten in den Kampf gegen das Assad-Regime – das bestätigt das Innenministerium ÖSTERREICH.

Wien ist Drehscheibe. Rekrutiert werden die Gotteskrieger vor allem in Wien, vor Moscheen oder in Lokalen. Islamisten vom Kaukasus nützen Wien als Drehscheibe nach Syrien, wie der französische Geheimdienst enthüllte. Der Zulauf von Kämpfern aus Europa soll gerade stark ansteigen.

Der Verfassungsschutz ist alarmiert. Vor allem Rückkehrer aus Syrien stehen im Visier der Behörden, gegen zehn von ihnen wurde eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft eingebracht. Laut Verfassungsschutzbericht zeigen Rückkehrer eine potenzielle Gefahr: „Sie können eine Brückenfunktion zwischen Kampf- und Herkunftsgebiet übernehmen“, heißt es im ­Bericht auf Seite 64. Und: „Nicht zu unterschätzen ist ihre Vorbildwirkung.“

Gelächter. Aber: Nicht immer nimmt die Polizei die Gefahr ernst, wie das Magazin Biber enthüllte. Als eine Familie wegen ihres vermissten und radikalisierten Sohnes bei der Polizei war, antwortete ein Beamter: „Warum soll ein 20-jähriger Österreicher nach Syrien gehen?“

(prj)

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