13. Grand Slam in Folge- Weltrekord

"Beach frei"

© Daniel Raunig

13. Grand Slam in Folge- Weltrekord

Überschaubare 2.500 Zuseher waren vor 13 Jahren dabei, als Hannes Jagerhofer 1996 zum ersten Mal ein Beach Volleyball Turnier in Klagenfurt veranstaltete. Die Grand-Slam-Story wurde zur Legende: Freibier war nötig, um die Wasserratten aus dem Strandbad zum Beach ins 900 m² große Veranstaltungsgelände zu locken. „Damals hat es geheißen: mach nur, bald ist das wieder vorbei. Jetzt bin ich und mein Team zum 13. Mal hier und der Grand Slam wird immer höher, weiter, schneller“, kann es Mastermind Jagerhofer bei der gestrigen offiziellen Eröffnung des auf inzwischen mehr als 22.000 m² angewachsenen Grand-Slam-Geländes nicht glauben.

13. Auflage des Turniers bricht einen Weltrekord
Dass Land und Stadt nur lobende Worte für Jagerhofers Engagement finden, ist klar. Der nationale Werbewert des Grand Slams wird auf 13 Millionen Euro geschätzt, die Besucher bringen einen Umsatz von fast sechs Millionen Euro nach Kärnten. Ob es einen neuen Besucherrekord – vergangenes Jahr tummelten sich 105.000 Fans am Gelände – geben wird, ist derzeit noch unklar. Fix ist hingegen, dass Jagerhofer laut Beach Volleyball-Weltverbandsfunktionär David Cox mit der 13. Auflage des Klagenfurter Turniers einen Weltrekord geschafft hat: Noch nie hat ein Grand Slam so oft hintereinander am gleichen Ort stattgefunden.

„Klagenfurt ist das professionellste Turnier weltweit
Es ist für mich eine Ehre, zum zweiten Mal hier sein zu dürfen“, zeigt sich Cox mehr als angetan. „Der Grand Slam ist das Hahnenkammrennen des Sommers und wir sind stolz darauf, dass das Turnier auch in den nächsten vier Jahren fix stattfindet“, ist auch LH Dörfler begeistert.

Das Stadion wird ab morgen so richtig voll
Begeisterung pur war auch bei den rund 2.000 Besuchern am Centre Court während der gestrigen Qualifikationsspiele zu spüren. Traditionellerweise werden sich die insgesamt 8.000 Plätze erst ab morgen richtig füllen. „Wir sind schon zum vierten Mal hier und wollen nicht einen Tag versäumen“, freuen sich etwa die beiden Salzburger Freunde Mike und Daniel auf die kommenden Tage am „Beach“. Mit einem Versprecher, der für einige Lacher sorgte, begann gestern der Grand Slam. Nicht wie von Jagerhofer in den Jahren zuvor richtig angekündigt Nokia sondern Volksbank ist heuer der representing partner beim Grand Slam. Als Attraktion stellte die Bank einen 35-Meter-hohen Turm ins Gelände, der besonders Mutige über 300 Meter Luftlinie ins Strandbad befördert. Offiziell in Betrieb genommen wurde der Turm von Landeshauptmann Gerhard Dörfler und dem von Höhenangst geplagten Veranstalter Hannes Jagerhofer. „Es war ein klasser Flug“, waren sich die beiden Herren nach ihrer Ankunft im Strandbad einig.

Camping-Fieber
Eine Woche lang verwandelt sich die Wiese hinter der Wörtherseebühne und direkt neben dem Strandbad zum Campingplatz. „Von Montag bis Sonntag stellen vor allem Jugendliche ihre Zelte bei uns auf. Es stehen zwei Hektar Fläche zur Verfügung, maximal 800 Camper haben Platz. Ab Donnerstag ist er ausgebucht, derzeit sind rund 200 Gäste hier“, fasst Hans-Jörg Genser von den Stadtwerken, die den Campingplatz betreiben, zusammen. Für fünf Euro pro Person und Nacht kann dort genächtigt werden. Mobile WC- und Duschanlagen stehen genauso zur Verfügung wie zwei Mülltaxis, die dafür sorgen, dass die Beach-Fans nicht in ihrem eigenen Dreck ersticken.

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