Schon vierter Toter nach Badeunfall

16-jähriger ertrinkt

Schon vierter Toter nach Badeunfall

Vöcklabruck, Attnang-Puchheim. "Es ist furchtbar", so Alex Blaicher, Ärztlicher Direktor des LKH Vöcklabrucks. "Fürchterlich für die Familie, Freunde, für unsere Mitarbeiter, die Tag und Nacht um das Leben von David gekämpft haben." Doch die Schädigungen durch den Sauerstoffmangel nach der Zeit unter Wasser waren zu massiv: Die Ärzte konnten nur noch den Hirntod feststellen, die Organe versagten. Am Ende trat die Familie den schwersten Weg ihres Lebens an: Sie verabschiedete sich von ihrem Sohn, bevor die Apparate abgeschaltet wurden.

Gebetet
Bis zuletzt hatten Freunde und Bekannte für David T. gebetet, ihm Kraft geschickt. In einer Facebook-Gruppe gaben sie ihrer Hoffnung und ihren Wünschen Ausdruck. Doch am Morgen verstarb der 16-Jährige. Der Bursch war beim Baden mit Freunden am Wehrgraben in Redlham (Bezirk Vöcklabruck) untergegangen. Ein Freund hatte ihn noch reanimiert.

Wasserretter im Dauereinsatz
Er ist damit der bereits vierte Badetote seit Samstag: Am Samstag war ein 78-Jähriger im Attersee ertrunken, tags darauf verstarb Franz Enzelsberger (27) beim Vereinsausflug mit Union Eschenau im Feldkirchener Badesee (Bezirk Urfahr-Umgebung) und am Montag wurde Gerhard P. (58) von Tauchern tot aus dem Wildenauer Badesee (Bezirk Braunau) geborgen. Und es ist kein Ende abzusehen: Die Wasserretter sind im Dauereinsatz

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