45-Jähriger nach Stichverletzung gestorben

Bluttat in Wien-Landstraße

45-Jähriger nach Stichverletzung gestorben

Nach einer Auseinandersetzung in einer Wohnung in Wien-Landstraße am Donnerstagabend ist einer der beiden Kontrahenten am Freitag in einem Krankenhaus gestorben. Der 45-Jährige hatte einen Stich in die Oberschenkelarterie erlitten, wie Polizeisprecherin Michaela Rossmann sagte. Ein ebenfalls 45 Jahre alter Verdächtiger wurde festgenommen, die Hintergründe der Tat waren noch unklar.

Der Beschuldigte war am Donnerstag kurz vor 18.00 Uhr am Paulusplatz Polizisten über den Weg gelaufen. Er hatte blutende Schnittverletzungen an den Armen und sagte den Beamten, dass er kurz zuvor mit einem Bekannten in dessen Wohnung eine Auseinandersetzung gehabt habe. Dabei hätte er ihm zwei Stiche mit einem Küchenmesser zugefügt. Danach habe er sich selbst verletzt.

45 Minuten lang Erste-Hilfe

In der Wohnung lag der andere 45-Jährige mit schweren Stichverletzungen. Der Rettungsdienst führte eine dreiviertel Stunde lang Erste-Hilfe-Maßnahmen durch und brachte den Mann ins Spital.

Der Beschuldigte wurde laut Rossmann am späten Freitagnachmittag einvernommen. Worum es bei der Auseinandersetzung ging, war noch Gegenstand der Ermittlungen. In der Tatwohnung wurde ein geringe Menge an Cannabis gefunden. Die Tatwaffe wurde sichergestellt.
 

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