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7-köpfige Familie zog in den Jihad

Interpol fahndet

7-köpfige Familie zog in den Jihad

Der Eintrag der neunjährigen Ayla ins Stammbuch einer Freundin sorgte vor Weihnachten in der Volksschule in Wettmannstätten für Aufregung: „Mein Traumziel ist Mekka. Ich will den Koran auswendig lernen und endlich ein Kopftuch tragen.“
Nach den Weihnachtsferien waren Mutter Michaela S. (36), die zum Islam konvertiert war, Vater Enes S. und Aylas Geschwister Sarah (11), Nail (7), Kenan (4) und Enisa (2) verschwunden.

Interpol fahndet
Die Ermittler vermuten die Familie in Syrien, wo sie für die Jihadisten des ISIS kämpfen will. Und das große Vorbild heißt Mirsad Omerovic alias Ebu Tejma. Jener Radikal-Prediger, der seit November in Graz in U-Haft sitzt.

Nicht integriert
Wettmannstättens Bürgermeister Helmut Kriegl (ÖVP) zu ÖSTERREICH: „Die Familie ist 2013 aus Graz hergezogen, hat sich ein etwas abgelegenes Haus gekauft. Richtig integriert war sie bei uns jedoch nicht.“ Dafür interessierte sich der Verfassungsschutz bereits für den gelernten Zimmerer Enes S., der in dem Ort eine Firma für Holzbau betrieb.

Hausverkauf
„Übers Internet wollte er sein Haus verkaufen“, sagt Kriegl. Losbekommen hat er es nicht. Die Hunde, Schafe und Hühner, die Enes S. dort hielt, sind nun auch verschwunden.

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