Aida-Reprise fällt ins Wasser

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Aida-Reprise fällt ins Wasser

Nach der überzeugend gelungenen szenischen Welterstaufführung der Auschwitz Oper "Die Passagierin" von Mieczyslaw Weinberg am Mittwoch haben die 65. Bregenzer Festspiele am Donnerstagabend mit der Wiederaufnahme der erfolgreichen Vorjahrsproduktion von Verdis Aida auf der Seebühne auch für das breite Publikum begonnen. Die Festspiele hatten ausnahmsweise nicht ihr sprichwörtliches Wetterglück und die knapp 7.000 Premierenbesucher erlebten ein ziemlich feuchtes Open-Air-Spektakel, das nach rund 90 Minuten wegen anhaltenden Regens abgebrochen werden musste. Für den Rest des dritten Aktes übersiedelte ein kleinerer Teil der Besucher in das Festspielhaus.

Nicht so spektakulär wie auf Seebühne
Die Premierengäste schienen wie im Vorjahr von der aufgefrischten Inszenierung des Briten Graham Vick, den famosen Sängerleistungen, so wie dem von den Wiener Symphonikern unter Carlo Rizzi aus dem Festspielhaus beigesteuertem Verdi-Sound überwiegend zufrieden und sparten nicht mit Szenenapplaus. Mit der optisch sehr reduzierten Hausversion erlebte das tragische Liebespaar Radames und Aida schließlich ihren Bühnentod, der nicht so spektakulär ausfiel wie er auf der Seebühne vorgesehen war.

Aida steht bis 22. August noch 25 Mal auf dem Programm. Für den Festspielsommer 2011 ist auf der Seebühne die Neuproduktion der Veristischen Revolutionsoper "André Chenier" von Umberto Giordano vorgesehen.

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