All-Felix-Biograph rechnet mit Baumgartner ab

Total-Abrechnung

All-Felix-Biograph rechnet mit Baumgartner ab

Felix Baumgartner spaltet die Nation, die einen lieben, die anderen hassen ihn. Einst gefeiertes Stunt-Idol, heute – zumindest so der Tenor seiner Kritiker – Maulheld in den Sozialen Netzwerken. Erst vor kurzem sorgte sein Anti-VdB-Posting erneut für Wirbel im Netz – Mehr dazu lesen Sie hier. Viele seiner Fans zeigten sich über die Respektlosigkeit entsetzt und kritisierten Baumgartner heftig. Doch jetzt meldete sich ein ganz besonderer Kritiker zu Wort: Sein eigener Biograph.

Thomas Schrems – seines Zeichens Autor des 2003 erschienenen Baumgartner Buches „Projekt Ikarus -  rechnet in einem Facebook-Posting jetzt mit All-Felix ab.

"Dummdreist"
„Lieber Felix Baumgartner, ich sage es frei heraus: Ich fühle mich von dir und deinem Namen besudelt“
, beginnt Thomas Schrems seinen Wut-Brief, in dem der Autor mit Baumgartner brutal ins Gericht geht. Schrems berichtet in seinem Posting über die gemeinsame Zeit als die beiden noch für die Bücher Himmelsstürmer und Projekt Ikarus zusammenarbeiteten – Baumgartner kommt dabei gar nicht gut weg. In dem Wutbrief rekapituliert Schrems Baumgartners Eskapaden. Das Fass zum überlaufen brachte offenbar sein Anti-VdB-Post: „heute also, lieber Felix, da du dich zum wiederholten Male in dummdreister Manier zu Wort gemeldet und deinen Spott über den designierten Bundespräsidenten Alexander van der Bellen mit einem Sixpack in der Hand ausgeschüttet hast – obendrein zu einem Foto, dessen Provenienz (schlag´s nicht nach, das heißt Herkunft) mehr als zweifelhaft ist.“

Autor schämt sich für All-Felix
Schrems kommt zum Entschluss, dass er sich heute sogar dafür schämt jemals mit Baumgartner zusammengearbeitet zu haben:

„Ja, lieber Felix, ich gebe es jetzt und hier unumwunden zu: Auch ich war dummdreist, und ich schäme mich von ganzem Herzen dafür. Ich schäme mich, damals schon – wohl auch im Glauben, ein paar Strahlen deines Glanzes abzubekommen – womöglich erkannt, doch des bisschen Geldes wegen auch hingenommen zu haben, wes Geistes Kind du bist. Ich schäme mich, mich seinerzeit zu deiner willfährigen Schreibhure gemacht zu haben. Ich schäme mich, den tausenden Lesern des Buches ausschließlich jenen Wein eingeschenkt zu haben, den für schmackhaft du allein befunden hast. Und: Ja, auch heute, dreizehn Jahre danach, geht es mir schlecht dabei.“

Intime Tonbänder
Besonders pikant: Schrems nahm während ihrer Zusammenarbeit Tonbänder von Baumgartner auf. Offenbar dürften diese teilweise wenig schmeichelhaft für All-Felix sein. Das zumindest deutet Schrems an:

„Hast du es schon vergessen? All die ungeschriebenen Eskapaden deinerseits. All die ungeschriebenen, abschätzigen Worte (ich habe sie alle noch auf Band) über deine frühen Wegbegleiter und -bereiter. Über all die schwachen Subjekte, die dir gerademal zum Steigbügelhalter gereicht haben. Bis hin zu der Hand, die dich füttert. […]Es gab Zeiten, lieber Felix, da ich ernsthaft erwogen habe, das eine oder andere Schmankerl über dich nach außen zu tragen.“

Abrechnung auf Facebook geht viral
Eine Totalabrechnung mit Baumgartner. In dem Posting bricht der Autor komplett mit Felix und distanziert sich vom Stratos-Mann vehement. Selbst das Aufscheinen seines Namnes im gemeinsamen Buch ist Schrems offenbar mittlerweile unangenehm:

„Nicht, dass mein Licht stark genug wäre, einen zerstörerischen Schatten auf dich zu werfen (das besorgt ohnedies keiner effizienter als du selbst), doch möchte ich die Gelegenheit ergreifen, mich ein für alle Mal von dir zu säubern. Solltest du also jemals noch ein Exemplar unseres Buches verschenken, verkaufen, verborgen oder auch nur in Händen halten, so bitte ich dich, es zuvor zu deinem Buch zu machen. Nimm einen Edding 3000, idealerweise schwarz, und lösche meinen Namen, mein Foto, für alle Tage aus deiner Vita. Das bist du mir, nein, das einzufordern bin ich mir und dem Rückgewinn meiner Selbstachtung schuldig.“

Das Posting wurde innerhalb kürzester Zeit zum Click-Magneten, tausendfach geteilt un 8.000 Mal geliked. Man darf gespannt sein, wie die Antwort des extrovertierten Wahl-Schweizers ausfallen wird – Wir werden es in jeden Fall auf Facebook lesen.

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