Ammoniak: Giftgas-Alarm in Wien

Mehrere Verletzte

Ammoniak: Giftgas-Alarm in Wien

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Giftgas-Alarm mitten in Wien. Es sind dramatische Szenen, die sich am Faschingsdienstagabend abspielen. „Wie im Krieg“, sagt ein Zeuge. Ein Anrainer postet auf Facebook: „Der ganze Bezirk riecht wie ein Chemie-Baukasten.“ Per Lautsprecherdurchsagen wird die Bevölkerung aufgefordert, sich in geschlossene Räume zu begeben. Autofahrer sollen das Gebläse abstellen und Fenster geschlossen halten.

Diashow Großalarm: Giftgas in Wien ausgetreten

Giftgas in Wien

Giftgas in Wien

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Was war passiert: Bei der Firma „Wiener Kühlhaus“ in Neu-Marx in Wien-Landstraße war am Dienstagnachmittag hochgiftiges Ammoniak ausgetreten. „Die Menge ist derzeit noch nicht abschätzbar, aber Anrainer klagen über Augenschmerzen und Atemprobleme“, sagt ein Sprecher der Feuerwehr.

Rund um den Einsatzort werden Straßen in einem Umkreis von einem Kilometer abgesperrt. Die Feuerwehr erhöht die Alarmstufe auf zwei.

Auch die Beamten, die im Einsatz sind, klagen über tränende Augen und Reizhusten. 16 Verletzte, darunter 13 Feuerwehrleute, werden auf die Wiener Spitäler aufgeteilt.

Giftgas in Wien © TZ Österreich

„Cats“ und Arena in der Nähe
Besonders heikel: Etwas nördlich von der Unglücksstelle befindet sich das Zelt, in dem zurzeit das täglich ausverkaufte Erfolgsmusical Cats gespielt wird. Viele Leute sind bereits im Zelt, als die Straßen abgeriegelt werden. Die Aufführung wird durchgepeitscht, doch in der Pause darf niemand das Zelt verlassen. Ein Konzert in der ebenfalls gleich nebenan gelegenen Arena wurde abgesagt. Die U-Bahn-Linie U3 ist teilweise gesperrt. An den Haltestellen der Öffis bilden sich Menschentrauben.

Der Krisenstab tritt knapp nach 20 Uhr zusammen. Über 60 Polizisten, 80 Feuerwehrleute, darunter sämtliche verfügbaren Chemiespezialisten, und 40 Rettungsleute mit einem Katastrophenzug sind im Einsatz. Stundenlang gelingt es den Einsatzkräften nicht, das Leck im Tank der Kühlfirma zu schließen. Die Feuerwehr spricht von einer „äußerst kritischen Situation“. „Wir können von Glück reden, dass der Wind nur leicht ist“, sagt einer der Einsatzleiter. Gegen 20.30 Uhr kann das Leck geschlossen werden.

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