Amok-Vater muss in U-Haft

Nach Verfolgungsjagd

Amok-Vater muss in U-Haft

Über jenen Wiener, der mit seinem neunjährigen Sohn im Auto 24 Stunden von der Polizei verfolgt wurde, ist am Mittwoch die Untersuchungshaft verhängt worden. Einen entsprechenden Antrag der Staatsanwaltschaft (StA) Wien hat das Gericht bewilligt, erklärte Christian Gneist, Sprecher des Wiener Landesgericht.

Salking-Vorwürfe
Der 37-Jährige legte keine Rechtsmittel ein und muss daher vorerst zwei Wochen hinter Gitter bleiben. Am 17. März findet die nächste Haftprüfung statt, bestätige Gneist. Der Mann, gegen den mehrere Stalking-Vorwürfe vorliegen, ist wegen schwerer Nötigung sowie gefährlicher Drohung angezeigt. Da er und seine Ex-Frau die gemeinsame Obsorge für den Neunjährigen haben, hat sich der Wiener laut Polizei nicht der Kindesentziehung schuldig gemacht.

Der 37-Jährige hatte seinen Sohn vergangenen Freitag von der Schule abgeholt und seiner Ex-Frau einen Brief hinterlassen, in dem er drohte, sich und den Buben umzubringen. Der 37-Jährige gab fälschlicherweise an, bewaffnet zu sein. Bis Samstagnachmittag war er mit dem Neunjährigen von Wien nach Salzburg und dann durch Bayern bis nach Oberösterreich getourt. Dort hatte ihn die Polizei um 15.40 Uhr auf dem Parkplatz der Therme Geinberg festgenommen. Seinen Sohn fanden die Beamten unversehrt im Cafe.

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