Angeblicher Suizid entpuppte sich als Bluttat

Skateboard-Star ermordet

Angeblicher Suizid entpuppte sich als Bluttat

Als Unfall durch einen Zug oder als Selbstmord versuchten die ungarischen Behörden, das Verbrechen an einem Österreicher im Sommer am Plattensee in Ungarn abzutun. Mehr noch: Im Verdacht steht sogar, dass die Causa vertuscht werden sollte. Die Behörden wollten die Leiche in kürzester Zeit einäschern und geben bis heute wichtige Gewebeproben nicht her.

Die Familie und die Freunde von Vlad Shyshko wollten sich aber nie damit abfinden und setzten Privatdetektiv Karl Schopf auf den Fall an.

Diskothek

Er und seine Mitarbeiterin fanden heraus, dass Vlad durch K.-o.-Tropfen betäubt und dann erschlagen wurde. Danach legte(n) der oder die Täter den Toten auf die Gleise. Passiert ist die Bluttat in Siófok in der Nacht auf den 11. August. Zuletzt wurde der Sohn eines Wiener Heurigenwirts um 2 Uhr in der Früh in der Disco Renegade gesehen. Traf er dort auf seine Mörder?

Hotline

Die Opfer-Familie und deren Rechtsvertretung (Dr. Thomas Nirk) haben Strafanzeige beim Bundeskriminalamt und der Staatsanwaltschaft Wien eingebracht. Außerdem hoffen sie auf Informanten und Zeugen, die damals eine Rauferei oder das Wegbringen eines vermeintlich Betrunkenen beobachtet haben. Infos an Kanzlei Nirk: 0043 1 8904860.(kor)

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