Anwalt der Veruntreuung beschuldigt

In Haft

© TZ ÖSTERREICH

Anwalt der Veruntreuung beschuldigt

Ein steirischer Anwalt soll innerhalb von zwei Jahren rund 300.000 Euro an Kundengeldern veruntreut haben. Der Mann wurde knapp vor Weihnachten in Haft genommen. Er soll - nachdem Finanzamt und Rechtsanwaltskammer bereits Verdacht geschöpft und rechtliche Schritte gesetzt hatten, Selbstanzeige erstattet haben.

Suspendierung
Bei den Geldern soll es sich um Mittel aus Insolvenzverfahren handeln, die der Mann zurückbehalten und selbst verwendet haben soll. Von der Rechtsanwaltskammer Steiermark erfolgte eine Suspendierung, was der Mann seinen Klienten nicht mitgeteilt haben dürfte.

Von der Kammer wurde für den Mann - der seit 23. Dezember in der Justizanstalt Graz-Jakomini wegen Tatbegehungs- und Verdunkelungsgefahr einsitzt - ein Stellvertreter bestellt, der den Betrieb der Kanzlei sicherstellen soll, damit Klienten nicht zu Schaden kommen.

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