Asylwerber erschlug seinen Vater

Opfer schlief

Asylwerber erschlug seinen Vater

Zu dem Familiendrama kam es in der Nacht auf Dienstag in einem Asylquartier in der Bertha-von-Suttner-Straße in Amstetten. Nach einem Streit mit seinem Vater Anton (54) – der wie sein Sohn Gzim ein aus Serbien stammender Asylwerber ist – soll der Sohn einen 27 mal 10 Zentimeter großen Granitstein genommen und damit mehrmals auf den Kopf seines Vater eingeschlagen haben.

Das Opfer schlief bereits und ahnte nichts von dem schrecklichen Schicksal, das ihm blühte. Für den Ex-Jugoslawen kam jede Hilfe zu spät, er starb an seinen schweren Kopfverletzungen. Der offenbar psychisch kranke Sohn ging danach zu Polizei und gab alles zu. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Täter in psychiatrischer Anstalt untergebracht
Zwischen dem 20-Jährigen und dem Vater dürfte es immer wieder schwere Auseinandersetzungen gegeben haben. Die beiden waren sechs Jahre in Asylbetreuung. Der Sohn wurde in eine psychiatrische Anstalt gebracht.

 

So erlebte Vermieterin die Schock-Nacht:

»Ein dunkler Knall, dann lief der Sohn des Opfers aus dem Haus«

ÖSTERREICH: Seit wann kennen Sie Vater und Sohn?
Matilda Z.: Sie sind am 1. November eingezogen und es gab von Anfang an nur Schwierigkeiten.

ÖSTERREICH: Inwiefern?
Z.: Da waren immer wieder Schreiereien. Vor zehn Tagen hat sich der Bursche im Zimmer eingesperrt und niemanden mehr reingelassen. Ich wollte die beiden dieser Tage kündigen.

ÖSTERREICH: Wie erlebten Sie die Tatnacht?
Z.: Ich hörte einen dunklen Knall, dann lief der Sohn aus dem Haus. Den Rest erfuhr ich von der Polizei.

(kor)

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