Au-pair-Mord: Auslieferung diese Woche

Beim Sex erstickt

Au-pair-Mord: Auslieferung diese Woche

Zwei Wochen nachdem US-Studentin Lauren M., die in Wien als Kindermädchen jobbte, tot in ihrer Wohnung in Wieden gefunden wurde, klickten für den unter dringendem Tatverdacht stehenden Gambier Abdou I. (24) in einer Asyl­unterkunft in Kreuzlingen (CH) die Handschellen. Der Flüchtling soll noch diese Woche nach Österreich ausgeliefert werden.

Vorbestraft. Ausgeforscht wurde I., der bereits im Dezember 2014 in Deutschland eine Minderjährige missbraucht haben soll, via Handypeilung. Der 24-Jährige dürfte sich so sicher gefühlt haben, dass er bis zuletzt ungeniert mit dem Handy telefonierte. Bei seiner Festnahme stellte die Polizei auch den aus Laurens Wohnung gestohlenen Laptop sicher.

Warum aber musste Lauren sterben? Die 25-Jährige, die als äußerst gutmütig galt und ein Herz für Arme hatte, war sich offenbar der Gefahr nicht bewusst, einen ihr mehr oder weniger Unbekannten zu beherbergen.

Vertraut. Die Amerikanerin wusste zwar, dass Abdou I. aus seiner Asylunterkunft in Erdberg (Landstraße) abgeschoben werden sollte, und gewährte ihm daher Unterschlupf. Von seiner finsteren Vergangenheit wusste sie allerdings nichts und vertraute dem 24-Jährigen blind. Bis er sie am 26. Jänner erstickt haben dürfte. Es gilt die Unschuldsvermutung. (kuc)

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