Aufhauser: So lief die Sex-Erpressung

Pfleger wollte Geld

Aufhauser: So lief die Sex-Erpressung

Es war im Mai des Vorjahres, als Aiderbichl-Chef Aufhauser (64) nach einem Aorta-Riss in Lebensgefahr schwebte, im Koma lag. Er überlebte knapp, doch mehrere Schlaganfälle setzten ihn bis heute außer Gefecht. Halbseitig gelähmt und blind ist er auf fremde Hilfe angewiesen (Pflegestufe 5).

Verdächtiger machte »einen guten Eindruck«

Es war im Dezember des Vorjahres, als Ilko P. über eine deutsche Pflege-Agentur engagiert wurde. Aufhauser, mittlerweile zu Hause in seinem Haus in Salzburg-Aigen, benötigt Betreuung rund um die Uhr. „Er machte anfangs einen guten Eindruck“, sagt Aiderbichl-Geschäftsführer Dieter Ehrengruber.

Dann ist der Pfleger plötzlich untergetaucht

Doch der Kroate musste ein Zweitleben geführt haben, brauchte offenbar dringend Geld. „Ab Juli erschien er nicht mehr“, sagt Ehrengruber. Dafür erschienen Droh-Briefe. in denen Ilko P. Geld von Aiderbichl erpresste. Ehrengruber: „Wir gingen nicht darauf ein, doch es kamen immer wieder Forderungen. Inhalt: Der Pfleger sei angeblich gezwungen worden, an Michael Aufhauser sexuelle Handlungen durchzuführen. Und er würde damit an die Öffentlichkeit gehen. Ehrengruber: „Ein ebenso widerlicher wie absurder Vorwurf. Michael ist ja schwerst krank.“ Der Staatsanwalt ist mittlerweile informiert. Und Aufhauser selbst? Ehrengruber: „Er weiß nichts davon. Wir halten das alles von ihm fern.“

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