Autofahrer drehten nach Unfall durch

Zuerst Fäuste, dann Waffe

© TZ Österreich/ Niesner

Autofahrer drehten nach Unfall durch

Die Monsterbaustelle rund um den Grazer Hauptbahnhof zehrt an den Nerven der Autofahrer. Ein Verkehrsunfall nahe dem Bahnhofsgürtel brachte am Dienstag das Fass zum Überlaufen: Erst flogen die Fäuste, dann schlug ein Lenker mit einer Eisenstange zurück. Vergeblich versuchten Rettungs­sanitäter, die drei Streithähne zu beruhigen. Die Polizei musste einschreiten. Nun setzt es Anzeigen wegen Körperverletzung und gefährlicher Drohung.

Blechschaden

Gekracht hat es um 11.30 Uhr in der Baumkircherstraße (zwischen Kepler- und Annenstraße). Ein 26-jähriger Türke aus Graz war mit seinem Auto in das eines 38-jährigen Kosovaren geknallt. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt, nach dem ersten Schrecken kam es prompt zu einem Wortgefecht. Man tauschte "Freundlichkeiten" aus.

Geschlagen

Eskaliert ist die Situation, als der 38-Jährige und sein Sohn (18), der am Beifahrersitz gesessen hatte, auf den Türken losgingen. Laut Polizei haben sie den 26-Jährigen gestoßen, geschlagen und dabei leicht verletzt. Doch ihr Opfer setzte sich zur Wehr – und wie.

Mit der Eisenstange

Denn auf einmal hatte der 26-Jährige eine Eisenstange in der Hand und attackierte seinerseits den 38- und den 18-Jährigen. Zum Glück konnte der Unfalllenker mit seiner 66 Zentimeter langen Eisenstange, die im Auto gelegen hatte, keine schweren Treffer laden.

Retter ignoriert

Als die Rettung in der Baumkircher­straße eintraf, versuchten die Sanitäter sofort, die Tobenden zu beruhigen und voneinander zu trennen. Aber vergeblich: Erst einer Polizeistreife gelang es, das Handgemenge zu beenden. Die leicht Verletzten ließen sich behandeln. Und die Polizei schrieb Anzeigen wegen Körperverletzung und gefährlicher Drohung.

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