Baby wird von Fernseher fast erdrückt

Intensivstation

© Rotes Kreuz

Baby wird von Fernseher fast erdrückt

Diesen Freitagnachmittag wird die junge türkischstämmige Mutter nie in ihrem Leben vergessen. „Ich war nur kurz in der Küche, dann hörte ich plötzlich einen lauten Knall“, gab die verzweifelte 25-Jährige gegenüber der Polizei an.

Mutter allein mit Baby
Laut ersten Angaben von Rettung und Polizei war die Mutter mit ihrem sechs Monate jungen Baby allein in ihrer Wohnung in der Webergasse. „Kurz vor 17 Uhr wollte sie schnell etwas in der Küche erledigen. Ihr Kind ließ sie im Wohnzimmer zurück“, berichtet Polizeisprecher Roman Hahslinger. Und dort dürfte der kleine Bub herumgekrabbelt sein, vielleicht auch am maroden Kasten, auf dem das Fernsehgerät stand, angekommen sein.

Kopfverletzung
Tatsache ist jedoch laut erstem Polizeibericht: Ein Rollrad des TV-Boards war weggebrochen. Der schwere Fernseher – ein altes Röhrengerät – krachte mit voller Wucht auf das Baby. Der Kopf des Buben wurde getroffen, der schwere Apparat drohte, das Kind zu erdrücken.

Reanimiert und beatmet
Aufgeschreckt durch den Lärm kam die Mutter sofort ins Wohnzimmer, befreite ihren Kleinen. Sie erkannte die dramatische Lage und alarmierte die Rettung – ihr Kind hatte sichtlich Atemprobleme. Nach Angaben der Wiener Rettung musste das Baby vom Notarzt reanimiert werden. Danach wurde der Bub sofort in den Schockraum des AKH gebracht.

Laut Polizei befand sich der Bub am späten Abend nicht in Lebensgefahr.

Autor: mic
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