Badeunfall: Eliteschule im Visier

Afghane im Koma

Badeunfall: Eliteschule im Visier

Es sieht weiter nicht sehr gut aus für den 13-jährigen Flüchtlingsbuben, der mit seiner Klasse der Rudolf-Steiner-Schule Wien-Mauer so kurz vor dem Ende des Schuljahres zu einem Badetag ins Burgenland gefahren war.

Wie ÖSTERREICH berichtete, hatte eine Klassenkameradin der Eliteschule zu Mittag gesehen, wie der Bursche von einem Steg aus in den See gesprungen war und nicht mehr auftauchte. „Das Mädchen hat sofort die Lehrerin informiert“, sagt Polizeisprecher Helmut Greiner. Dennoch dauert es fast 40 Minuten, bis der Teenie von der Wasserrettung geborgen wurde. Zwischenzeitlich soll er sogar mehrmals über die Lautsprecheranlage ausgerufen worden sein.

Drei Lehrer und zwei ­Eltern involviert

Aufsichtspflicht

Gefunden wurde der 13-Jährige in sechs Meter Tiefe. Nach der Reanimation durch den Notarzt wurde er ins SMZ-Ost nach Wien geflogen. Dort befindet sich der Bub weiter „in kritischem Zustand“. Ob und wie er die vermutlich mas­siven Schäden durch den Sauerstoffmangel überleben wird, ist derzeit völlig offen.

Die Polizei musste jedenfalls Ermittlungen gegen die drei Lehrer und zwei Eltern, die mit den 31 Kindern angereist waren, aufnehmen. Es geht um die mögliche Vernachlässigung der Aufsichtspflicht. Die Schulbehörde wiederum hat zu prüfen, ob der Ausflug zu ­einem Seebad (nicht in ein Freibad) überhaupt so hätte stattfinden dürfen.

Die 30 Mitschüler erlitten den Schock ihres jungen Lebens und werden allesamt von der Krisenintervention betreut.(kor)

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