Bankraub in Wien gescheitert Bankraub in Wien gescheitert

Täter flüchtig

© BPD Wien

 

Bankraub in Wien gescheitert

Anstellen in der Schlange, zwei Zettel, einer davon mit äußerst detaillierten Drohungen, und dann erst keine Beute: So unprofessionell sich zwei Bankräuber Mittwochmittag in Wien-Neubau in der Bank Austria in der Siebensterngasse angestellt haben, so erfolglos waren sie auch. Die Kassierin löste den stillen Alarm aus, was die beiden verhinderten Bankräuber mitbekamen und zum Anlass für ihre Flucht nutzten. Nicht geplant dürfte auch gewesen sein, dass einer der beiden mangelhaft getarnten Täter zum Abschied noch in die Alarmkamera im Foyer des Geldinstituts lächelte.

Drohbrief
Die beiden Räuber kamen laut Polizei um 12.05 Uhr in die Bank. Sie reihten sich in die Warteschlange vor der Kassa ein. Als sie an der Reihe waren, legte einer der beiden einen Drohbrief mit folgendem Text vor: "Geld, alles was haben sie in der Kasse. Polizei. Ich schieße. Alarm. Ich schieße. 30 Sekunden - dann ich schieße. Geld und alles ist ok". Dann deponierten sie einen Erlagschein auf dem Pult, auf dem im Betragsfeld die Zahl "20.000" geschrieben stand. Doch die 43-jährige Angestellte blieb ruhig

Täter
Einer der beiden wurde als etwa 20 Jahre alt, 1,70 Meter groß und schlank mit dunklen Haaren beschrieben. Bekleidet war er unter anderem mit einer weißen Schirmkappe, einer weißen Kapuzenjacke, weißen Turmschuhen und Jeans. Außerdem hatte er einen schwarzen Rucksack bei sich. Sein Komplize war ebenfalls etwa 20 Jahre alt, mit 1,75 Meter etwas größer, schlank und hatte dunkle nackenlange Haare sowie einen eher ungepflegten Bart. Bei der Polizei fühlte man sich aufgrund der Fotos bei ihm entfernt an die Filmfigur "Borat" erinnert. Der Brillenträger war unter anderem mit einer Camouflage-Schirmkappe, einer grün-beigen Jacke, einem weißem Leibchen, Jeans und weiß-blauem Schuhwerk bekleidet.

Die Exekutive bat um sachdienliche Hinweise, die zur Ausforschung der Täter führen, an das Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01/31310/33220 DW oder an den Journaldienst unter der DW 33800. Eine Belohnung von 2.000 Euro wurde in Aussicht gestellt. Aufgrund der Qualität der Alarmfotos erwarteten die Kriminalisten im übrigen nicht, dass die beiden Bankräuber lange unbekannt bleiben.

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