Bei

Acht Verletzte

Bei "Highway to Hell" explodierte Bar

Die Ursache für eine Explosion in einem Nachtlokal am Salzburger Rudolfskai in der Nacht auf Mittwoch, bei der fünf Gäste schwere und drei weitere leichte Verbrennungen erlitten haben, dürfte geklärt sein. Offenbar war auf der Bar eine so genannte Fireline - hochprozentiger Alkohol wird ausgeschüttet und angezündet - gelegt worden sein. Beim Ausschenken eines Getränkes wurde dieses von den Flammen erfasst und brachte die Flasche zur Explosion, so die Polizei am Freitag.

"Highway to Hell" war das letzte Lied, das bei diesem Karaoke-Abend in der Bar aufgelegt wurde. Und genau dabei soll laut Zeugen auf der Bar auf einer Länge von eineinhalb bis zwei Metern die Fireline gelegt worden sein, die für die Menschen in unmittelbarer Umgebung Unheil brachte.

Patientin in Spezialklinik
Ursprünglich hatte es geheißen, ein Gast habe den alkoholischen Inhalt seines Glases angezündet und weggeschleudert. Dabei hätte die brennende Flüssigkeit genau die Flasche mit hochprozentigem Alkohol getroffen und zur Explosion gebracht. Nach der Befragung von insgesamt 22 Zeugen - rund die Hälfte aller Lokalgäste - nimmt die Polizei nun an, dass die Fireline den Unfall verursacht hat. Der Geschäftsführer und das Personal des Lokales räumten zwar ein, früher als Showeinlage schon mehrmals hochprozentigen Alkohol auf der Bar angezündet zu haben, an diesem Abend aber keinesfalls.

Durch die Stichflamme waren drei Frauen und zwei Männer schwer verletzt worden, sie erlitten Verletzungen 2. und 3. Grades. Eine Patientin musste sogar in eine Spezialklinik bei München geflogen werden, Lebensgefahr bestand aber für keines der Opfer.

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