Bergsteiger überlebt 800-Meter-Absturz

Wunder am Sonnblick

Bergsteiger überlebt 800-Meter-Absturz

Ein Bergsteiger aus der Steiermark ist am Montag am Hohen Sonnblick (3.106 Meter) rund 800 Höhenmeter abgestürzt. Der 37-Jährige wollte mit einem Bergkameraden (49) über eine der zwei markanten Nordwandrinnen auf den Gipfel aufsteigen. Beim Ausstieg aus der bis zu 50 Grad steilen linken Rinne dürfte der Mann - er war mit Steigeisen und Pickel ausgerüstet - mit einem Fuß im Schnee abgerutscht sein.

Der Bergsteiger konnte sich nicht mehr halten und schlitterte bis zum Wandfuß in die Tiefe. Der nasse und weiche Schnee dürfte seinen Absturz aber gebremst und gedämpft haben. Der 37-Jährige zog sich Abschürfungen und massive Knieverletzungen zu, er schwebt aber nicht in Lebensgefahr.

"Wenn man das Gelände des Absturzes sieht, dann könnte man an tausend Schutzengel glauben. Es ist fast ein Wunder. Wir sind sehr froh darüber, dass der Mann lebt“, so Bergretter Robert Silbergasser.

Der Mann war nach dem Unfall ansprechbar und wurde mit dem Seil vom Rettungshubschrauber Martin 1 geborgen und ins Landeskrankenhaus nach Salzburg geflogen. Auch die Bergrettung Rauris und der Polizeihubschrauber Libelle standen im Einsatz.

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