Bike Week: Veranstalter sind zufrieden

Biker-Treffen

© Raunig

Bike Week: Veranstalter sind zufrieden

Gestern endete am Faaker See die traditionelle European Bike Week. Zeit, für eine erste Bilanz. Soviel vorweg: Sowohl Veranstalter als auch Polizei zeigten sich mit dem Verlauf der "Bike Week“ zufrieden. An der großen Parade rund um den See beteiligten sich am Samstag rund 25.000 Biker, das waren etwas weniger als 2009. Insgesamt gab es laut Polizei weniger Alkolenker, – obwohl die Zahl der Alkoholkontrollen höher war als im Jahr 2009. Lediglich die Zahl der Motorraddiebstähle stieg an. 23 Biker trugen bei Unfällen Verletzungen davon, ein Mann musste sogar mit seinem Leben bezahlen.

Diebstähle
In den ersten beiden Tagen war es auf den Campingplätzen am Faaker See zu mehr als 40 Einschleichdiebstählen mit etwa 26.000 Euro Gesamtschaden gekommen. Die Polizei verstärkte daraufhin ihre Kontrollen, worauf bis zum Ende des Harley-Treffens nur noch ein einziger Diebstahl registriert wurde. Im Laufe der Woche wurden sieben Bikes gestohlen, die teuerste Harley hatte einen Wert von 75.000 Euro, sie gehörte einem Niederländer.

Ein Toter
Aus den Niederlanden kam auch das einzige Todesopfer: Der Motorradfahrer rutschte am Samstag in Rosegg in einer Kurve aus und erlitt tödliche Kopfverletzungen. Insgesamt gab es 15 Verkehrsunfälle mit 23 Verletzten. Die Zahl der Strafmandate und Anzeigen wegen überhöhter Geschwindigkeit sank gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent. Obwohl um ein Drittel mehr Alkotests vorgenommen wurden, mussten nur 34 Führerscheine abgenommen werden, im vergangenen Jahr waren es 59.

Für alle Fans zum Vormerken: Die Bike Week 2011 findet von 6. bis 11. September statt.

Autor: (vie, apa)
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