Biss-Fische
werden
Sommer-Hit

"Twilight-Saga"

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Biss-Fische werden Sommer-Hit

Velden. Die Veldener Bucht am Wörthersee ist seit dem ÖSTERREICH-Bericht der Hotspot des heurigen Sommers. Die Nachricht von den beißenden Fischen machte wie ein Lauffeuer die Runde und zieht nun immer noch weitere Kreise.

Wie berichtet, schrecken derzeit immer häufiger harmlose Schwimmer im Wörthersee auf, weil sie von grimmig gelaunten Sonnenbarschen ganz frech gebissen werden.

Grund dafür ist, dass die männlichen Fische die Brut ihrer Weibchen verteidigen. Die legen diese in Ufernähe ab – und genau da treffen sich Fische und Schwimmer. Doch das hitzige Benehmen der Herren Fische wird von einem Mann getadelt, der im Moment auch keine freie Minute mehr hat. Fischer Peter Raunig, der möglichst viele der Beißerchen in Teiche absiedeln will und deshalb täglich im Morgengrauen unterwegs ist, ist neuerdings auch ein extrem beliebter Interview-Partner geworden: „Bei mir steht das Telefon nicht still, jeder will was über den Sonnenbarsch wissen und wie viele ich schon herausgeholt habe.“

Dörfler küsst den Fisch
Und seit gestern hat sich auch der Landeshauptmann persönlich der Causa prima am See angenommen. Gerhard Dörfler sieht in der ÖSTERREICH-Berichterstattung eine „Riesenchance“ und eine Werbung für Kärnten und wirft sich quasi für Land und Image jetzt selbst in die Fluten. „Die Sonnenbarsche sind eine Riesenwerbung, wenn ich einen erwische, küsse ich ihn sogar.“ Bei ihm ist es also sozusagen „Liebe auf den ersten Biss“. Und er will die Beißerchen besuchen. Aber auf keinen Fall alleine, denn „ich möchte den Menschen die Angst nehmen, alle können mitmachen“, so Dörfler ein­ladend. Wann die große Planschaktion startet, ist aber noch nicht fix.

Sorry für den Zander
Ehe für die Fischer klar war, dass die aus Südamerika eingeschleppten Sonnenbarsche für die Zwickereien unter Wasser verantwortlich sind, vermutete man den heimischen Zander als „Täter“. Wohl, weil er ein gar so beeindruckendes Gebiss hat und sich groß und mächtig (bis 1,30 Meter wird er lang) durch den See schlängelt.

Der kann für jene Biss-Attacken, die im Moment ganz Kärnten beschäftigen, aber rein gar nichts.

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