Bordell-König in Salzburg
 verhaftet

Verdacht auf Steuerhinterziehung

Bordell-König in Salzburg
 verhaftet

Er gehört zu den schillerndsten Persönlichkeiten im österreichischen Rotlicht-Milieu: Hermann Müller (62), Chef der Pascha-Bordelle in Salzburg, Linz und Graz. Doch in der Nacht zu Dienstag war für den gebürtigen Deutschen erst einmal Schluss mit lustig: Müller wurde in seinen Etablissement in der Mozartstadt verhaftet.

Gratis-Müller wollte
 Fiskus nichts mehr zahlen
Stundenlang durchsuchten Steuerfahnder das Büro des Rotlicht-Königs, beschlagnahmten Unterlagen und sicherten Daten aus der Computeranlage. Müller wird vorgeworfen, Abgaben hinterzogen zu haben. Ob er gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt wird, entscheidet sich beim Haftprüfungstermin.

Hermann Müller wurde im vergangenen Sommer landesweit regelrecht berühmt. Aus Frust über die Finanzbehörden, ließ er sich eine Aktion einfallen, die das Milieu in Wallung brachte. Zunächst in Salzburg und schließlich auch in Graz bot er in seinen Häusern alles gratis an. Sogar den Sex mit seinen Prostituierten. Schlangen von Freiern rannten ihm daraufhin die Bude ein, sogar aus Bayern pilgerten Burschen in Lederhosen in österreichische Puffs: „Der Fiskus bekommt von mir keinen Cent mehr. Wenn ich nichts einnehme, muss ich auch nichts versteuern“, sagte Müller damals zu ÖSTERREICH.

Insider behaupten, dass Müller mit fünf Millionen Euro beim Finanzamt in der Kreide stehen soll, bestätigt ist diese Summe nicht. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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